Ohne Laub und wenig Licht

Wer keinen hellen Platz zum Überwintern besitzt, kann laubabwerfende Arten gut im düsteren Keller oder in der fensterlosen Garage überwintern - vorausgesetzt es ist dort kühl und frostgeschützt.

Grundsätzlich gilt: Je dunkler der Standort ist, desto weniger darf das Wachstum der Kübelpflanzen angeregt werden - und folglich desto kühler muss der Standort sein. Warme Temperaturen signalisieren, dass sie austreiben dürfen - aber ohne Licht wachsen im Quartier nur lange, weiche und schwache Triebe, was die Pflanze anfällig macht.

Wichtig in solchen dunklen Winterlagern ist auch, dass die Pflanzen erst Gießwasser erhalten, wenn sich der trockene Erdballen vom Topfrand löst. An frostfreien Tagen wird gelüftet und einmal in der Woche auf Schädlinge kontrolliert.

Jede Pflanze braucht auch ein wenig individuelle Pflege: Die Engelstrompete darf man stark zurückschneiden, aber nicht austrocknen lassen. Der Granatapfel darf nur wenig bis gar nicht gegossen werden, um einen frühen Austrieb zu vermeiden. Die Triebe der Fuchsie sollte der Hobbygärtner um die Hälfte einkürzen; sie kann bei Temperaturen unter zehn Grad sogar trocken stehen. Die Schmucklilie verträgt leichten Frost; abgeschnitten werden nur die vertrockneten Blütenstände. Im Quartier sollte sie es maximal acht Grad warm haben, damit sich die neuen Blüten bilden können; das Laub sollte nicht austrocknen. (dpa)
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