Ohne Rhythmus

Tim Schmalzreich vom Tirschenreuther Schwimm-Club verteidigte bei den Oberpfalzmeisterschaften im Mehrkampf seinen Titel aus dem Vorjahr. Bild: Gebert

Es läuft gar nichts mehr: Die Basketballer des TSV Schwandorf können nicht einmal mehr gegen das Bayernliga-Schlusslicht gewinnen. Das Saisonende wird herbeigesehnt.

Schwandorf. (par) Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben die nächste Niederlage kassiert. Gegen das Tabellenschlusslicht TS Regensburg II unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Scharf durch eine schwache zweite Halbzeit mit 74:59. Damit hat der TSV nur eines seiner letzten neun Spiele gewinnen können.

Die Partie gegen den TS Regensburg II sollte für die Schwandorfer eigentlich ein Befreiungsschlag werden. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge wollte der TSV wieder ein Erfolgserlebnis einfahren. Doch für das Derby musste Trainer Scharf erneut auf mehrere Spieler verzichten. Vergangene Woche verletzte sich Kapitän Johannes Pflamminger schwer am Sprunggelenk und Tobias Ruhland war aus persönlichen Gründen nicht mit dabei. Dazu fehlen seit mehreren Wochen die Langzeitverletzten Vaidas Butkus und Alexander Schneider. Regensburg trat hingegen mit einem voll besetztem Kader an.

Viele Ballverluste

Beide Mannschaften starteten nervös. Der Spielfluss war geprägt von vielen Ballverlusten und unklaren Offensivaktionen. Die Gäste aus Regensburg zeigten sich zwar treffsicher von der Dreier-Linie, konnten sich dadurch aber nicht absetzen. Nach dem ersten Viertel führte der TSV Schwandorf knapp mit 15:14. Zur Pause lag die TS knapp mit 31:30 vorne.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Regensburger einen Lauf. Die Gäste kamen durch Fast-Break-Aktionen und Distanztreffer zu leichten Punkten. Ein 18:4-Lauf bescherte dem TS eine erste deutliche Führung im Spiel (49:34). Schwandorf fand zwar zurück ins Spiel und kämpfte sich nochmal auf acht Punkte heran (55:63). Doch die Regensburger ließen sich von der Pressverteidigung nicht aus dem Konzept bringen und spielten die Partie souverän zu Ende.

"Wir stecken in aktuell in der schwierigsten Phase, die wir jemals in der Bayernliga hatten", sagte ein enttäuschter TSV-Coach Scharf nach der Partie. "Aber wir dürfen jetzt nicht die Köpfe hängen lassen und wollen nächste Woche aufs Neue kämpfen und hundert Prozent geben. Wir wollen in den letzten drei Spielen nochmal alles rausholen und die Spielzeit erfolgreich zu Ende bringen."

Die nächste Chance bietet sich den Schwandorfern am Samstag beim TSV Nördlingen II. Spielbeginn ist um 18.45 Uhr.

TSV-Punkte: Andreas Schindwolf (15), Felix Müller (10), Sebastian Fischer, Alwin Prainer (8), Stefan Münch (7), Lars Aßheuer (5), Daniel Rapo (3), Lukas Mulzer (2), Stefan Beer (1)
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