Ohne Weinstand auf Trockenem

Zu diversen Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen an Einrichtungen des Sportclubs leistete der "Förderverein SC Eschenbach" finanzielle Unterstützung. Auch für die Sanierung des Balkons am Sportheim machte er Mittel frei. Basis dafür sind in erster Linie die Erträge aus den Aktivitäten des Vereins - erst an zweiter Stelle auf der Einnahmenseite folgen Spenden. Bild: rn

Seit 15 Jahren ist er ein wichtiges Standbein des mitgliederstärksten Vereins der Rußweiherstadt: der "Förderverein SC Eschenbach". Allein im vergangenen Jahr unterstützte er den Sportclub mit rund 15 000 Euro. Und dieser weiß, was er an seinen Förderern hat.

Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung nahm der komplette Vorstand des SCE an der Jahreshauptversammlung teil. Darin hielt der Förderverein Rückschau auf die vergangenen zwei Jahre. 2013 ließ Schriftführer Hermann Schüller Revue passieren, das Vorjahr Vorsitzender Reinhard Gebhardt.

Er ging zunächst auf die wichtigsten Veränderungen im Vorstand ein, berichtete von der Teilnahme am Starkbierfest der "Pilots" und an den Einweihungsfeierlichkeiten der Feuerwehr. Den überwiegenden Teil der Vereinsarbeit bildeten jedoch die Vorbereitung von und die Teilnahme an Festlichkeiten in der Rußweiherstadt.

Hier nannte Gebhardt das Bürgerfest und den Weihnachtsmarkt, bei denen der Förderverein stets mit einem Weinstand vertreten ist. Der überwiegende Teil der Mittel zur Unterstützung des SCE stammt aus den Erlösen daraus. Der Vorsitzende dankte daher all jenen, die dem Verein wohl gesinnt sind und durch ihre Besuche am Stand zu Erwirtschaftung von Fördermitteln beitragen.

Kassier Alexander Scheck machte ebenfalls deutlich, dass die Erträge aus den Aktivitäten des Vereins die Basis seiner Hilfs- und Förderleistungen darstellen. Erst an zweiter Stelle folgen Spendeneinnahmen.

Bitte so weitermachen

Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz bescheinigte den Förderern eine "große Bereicherung" der Eschenbacher Feste und wies darauf hin, dass die Gemeinschaft in zunehmendem Maß Reparaturmaßnahmen am Heim unterstütze. Im Namen von Bürgermeister Peter Lehr und dem Stadtrat dankte er den Mitgliedern und dem seit 15 Jahren äußerst aktiven Vorsitzenden für das Geleistete und bat um weiteres Engagement.

"Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten und sich in Gemeinschaften einzubringen", erklärte Dieter Kies. Es gelte sportliche Talente zu fördern und ihnen Entwicklungsmöglichkeit zu geben, betonte der Vorsitzende des Stadtverbands. "Und da kommt der Förderverein ins Spiel." Kies wollte aber nicht nur von Förderung sprechen, sondern auch fördern. Aus dem "Fördertopf" des Stadtverbandes übergab er daher zum weiteren Ansporn ein "Förderkuvert".

Extrem wichtig ist für Vorsitzenden Matthias Haberberger die Jugendarbeit beim SCE. Er hob hervor, dass dem Verein ohne Spenden wirtschaftlich die Hände gebunden wären und auch Reparaturen am Heim "nur über den Förderverein machbar" seien. Hinsichtlich der angedachten Soccer-Arena forderte er ein sensibles Herangehen. Noch seien einige Beratungen erforderlich. Haberberger erhoffte sich weitere Unterstützung durch den Förderverein, auch beim bevorstehenden Novem-Fest.

"Ich freu mich drauf"

Die leicht philosophischen Schlussworte von Reinhardt Gebhardt waren verbunden mit einem Ausblick. 2014 sei für die Förderer ziemlich ruhig und entspannt verlaufen, was auch etwas Gutes habe: "Ein schönes und befreites Leben - aber nicht mehr lange", fügte er verschmitzt lächelnd hinzu. Er kündigte das mehrtägige Novem-Betriebsfest auf dem SCE-Gelände und das zweitägige Bürgerfest an. "Einfach super. Ich freu mich drauf", rief er den Förderern zu.
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