Oregano bei Sitzplatz pflanzen
Gartensplitter

Berlin.(dpa) Den Duft von Pizza und damit von einem Italienurlaub können sich Hobbygärtner ganz einfach in den Garten holen, wenn sie die Oregano-Sorte "Compactum" neben eine Sitzbank pflanzen. Viele Duftpflanzen im Garten brauchen keinen extra Platz im Staudenbeet. Römische Kamille, die Teppich-Poleiminze und viele Arten des Thymians lassen sich als Rasenersatz nutzen - niedrige Duftpflanzen werden zwischen Trittplatten gesetzt. Aromapflanzen wie Rosmarin oder Salbei verströmen ihren Duft erst durch Berührung. Sie stehen daher am besten am Beetrand, wo man sie beim Vorbeigehen streift oder gezielt mit der Hand darüber streichen kann.

Astilben hellen Gartenecken auf

Bad Honnef.(dpa) Hobbygärtner setzen gerne Astilben mit kräftigen Blütenfarben. Allerdings blühen die auch als Prachtspieren bekannten Pflanzen nicht nur in Rot bis Purpurlila, es gibt sie auch in einem helleren Rosa und Weiß. Gerade die weißen Blüten sorgen für helle Reflexe in einer lichtarmen Gartenecke und lassen die Farben anderer Blüten noch intensiver wirken.

Haftpflicht fürs Baumfällen

Karlsruhe.(dpa) Wer in seinem Garten Bäume fällt und dabei einen Schaden anrichtet, kann sich an seine Haftpflichtversicherung halten. Denn auch wenn man die Axt an mehrere Stämme legt, übt man nicht zwangsläufig eine ungewöhnliche und gefährliche Beschäftigung aus. Das entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (Az.: IV ZR 115/10). In dem verhandelten Fall hatte ein Hausbesitzer auf seinem Grundstück mit der Kettensäge drei 20-Meter-Pappeln gefällt. Zwei der Bäume fielen wie geplant in seinen Garten, der dritte auf das Nachbarhaus. Dabei entstand ein Schaden von über 7000 Euro. Die Haftpflichtversicherung wollte die Kosten nicht übernehmen. Die Richter am BGH verurteilten das Unternehmen zur Zahlung. Denn nur bei einem auf längere Dauer angelegten Verhalten könne von einer ungewöhnlichen und gefährlichen Beschäftigung die Rede sein. Das Fällen von drei Bäumen falle aber nicht darunter.

Erdbeeren und Grauschimmel

Karlsruhe. (dpa) Grauschimmel kann die ganze Erdbeerernte vernichten. Hobbygärtner beugen der Pilzerkrankung am besten vor, indem sie die Pflanzen nicht zu dicht nebeneinander setzen und nicht länger als zwei Jahre in Folge am gleichen Standort kultivieren. Wenn die Früchte langsam heranreifen, sollte der Boden mit einer Schicht Stroh oder ähnlichem Material bedeckt sein. Das schützt vor Feuchtigkeit, die zu optimalen Wachstumsbedingungen für Pilze führt.
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