Original-Kühlschrank des Botschafters

"Die Burg stellt schon eine Herausforderung dar", gesteht Architekt Peter Brückner. Den Nutzen der hochwertigen Sanierung haben die späteren Gäste. Brückner erzählt von polygonalen Duschen in den Hotelzimmern unterm Burgdach. "Da gleicht kein Zimmer dem anderen." Die Honeymoon-Suite sei sogar behindertenfreundlich erreichbar. In einer Mauer einer Lounge integriert: der Original-Kühlschrank von Botschafter und Widerstandskämpfer Friedrich Werner Graf von der Schulenburg, dem früheren Eigentümer der Burg. Die Toiletten im Museumsbereich sind in mächtige Gewölbe integriert. Augenfällig die "Fenster in die Vergangenheit", wie Brückner sie nennt. Eines davon gibt den Blick frei auf die wohl ältesten Mauerreste des Stiftlands. Burgbeauftragter Matthias Grundler: "Da ist jeder Winkel durchdacht." Angesichts der Warmwasserschlangen für die Wandheizung meint Bürgermeister Herbert Bauer allerdings: "Hoffentlich haut uns da keiner einen Nagel in die Wand." (hd)
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