Ort der Inspiration

Die Freunde Speinsharts blicken optimistisch in die Zukunft. Abtei, Internationale Begegnungsstätte und Klosterdorf haben einen guten Namen und gute Aussicht. Dies sei auch der Entschlusskraft der Gründer des Fördervereins vor 35 Jahren zu verdanken.

Speinshart. (do) Die Jahreshauptversammlung nutzte Vorsitzender Georg Girisch, um die Männer der ersten Stunde des Vereins der Freunde und Förderer zu ehren. Gleichzeitig blickten Pater Lukas Prosch, Leiter der Internationalen Begegnungsstätte, und sein Referent Thomas Englberger in die Zukunft.

Es sei keine einfache Zeit gewesen, den Konvent der Prämonstratenser und Persönlichkeiten der Region für die Sache Speinsharts zu motivieren, erinnerte Girisch. Ein Unterstützerverein sollte die Aufmerksamkeit auf das darniederliegende Kloster lenken. "Als alle nein sagten, ging die Überzeugungsarbeit erst richtig los."

In seinem Rückblick hob er die Ratschläge des Staatsministers Gustl Lang hervor, schilderte die Gründungs- und Findungssphase des Vereins und würdigte die Entwicklung des Klosters und die Gründung der Internationalen Begegnungsstätte. Heute leuchte Speinsharts weit ins Land und präsentiere sich als europäisches Kulturgut: "Speinshart baut Brücken und begeistert Menschen." Girisch zeigte sich überzeugt, die lange Tradition des Klosters mit der Dynamik der Internationalen Begegnungsstätte zu festigen und Speinshart als Ort der Inspiration und des Dialogs zwischen Kulturen zum Zentrum der Völkerverständigung weiterzuentwickeln.

Den Chorherren wünschte der Vorsitzende Verstärkung: "Nachwuchs bedeutet Zukunft." Den Abschluss der Sanierungsarbeiten sagte er für 2016 voraus. "Dann stehen weitere Räume für das klösterliche Leben und die Begegnung zur Verfügung".

50 Betten für Seminare

Fernziele seien die verstärkte Förderung der grenzüberschreitenden Arbeit mit Tschechien sowie mit den Prämonstratenser-Klöstern Tepl und Strahov in Prag sowie das Bemühen um ein erweitertes Bettenkontingent. "Wir brauchen für die Seminare und mehrtägigen Veranstaltungen der Internationalen Begegnungsstätte 50 Betten." Girisch denkt dabei an die Sanierung landwirtschaftlicher Klostergebäude neben dem Gasthof. Bericht folgt
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