Ort der Stille und Begegnung

Nicht nur die Schwarzenreuther wissen die besondere Atmosphäre ihrer Kapelle zu schätzen. Auch von weither kommen Besucher, um dort Ruhe zu finden und zu beten. Über die große Beliebtheit des Kirchleins freute sich der Kapellenbauverein bei der Jahreshauptversammlung. Bild: obe

Die Schwarzenreuther Dorfkapelle ist das Schmuckstück des Ortsteils. Aber auch zahlreichen Ruhesuchenden - zum Teil von weit her - ist das Kirchlein längst ein Begriff und Anziehungspunkt.

Mit dem Kompliment des Dompfarrers Harald Scharf, in Schwarzenreuth befinde sich der schönste Dorfplatz der Oberpfalz, rühmen sich die Einheimischen und Mitglieder des Kapellenbauvereins Schwarzenreuth nicht. Vielmehr sehen sie es als Ansporn, das Geschaffene rund um und die Auferstehungskapelle zu erhalten und zu pflegen. Dies wurde in der Jahreshauptversammlung im Gasthof Küffner deutlich.

Das abgelaufene Vereinsjahr verlief nach den Worten des Vorsitzenden Hans Enders in ruhigen Bahnen. Habe man doch zugunsten des Gründungsfestes der Feuerwehr auf eine Dorfkirchweih verzichtet. Dennoch gab es einige Veranstaltungen. Der Sprecher erinnerte an einen Abend mit Taizé-Liedern und Gebeten in der Kapelle.

Zum "Frauentragen" versammelte sich die Dorfgemeinschaft in der Kapelle, ebenso wurde ein Adventsfenster geöffnet. Zwei Kreuzwege wurden in der Fastenzeit gebetet. Neben der Maiandacht hielt die Pfarrei Ebnath einen Bittgang nach Schwarzenreuth ab. Von April bis Oktober waren drei Mal wöchentlich in der Kapelle Rosenkranz-Gebetsabende.

100 Biker rollen an

Erstmalige Aktion war laut Hans Enders der Motorradgottesdienst mit über 100 Teilnehmern auf ihren Maschinen. Dompfarrer Harald Scharf zelebrierte den Gottesdienst und bezeichnete in seiner Predigt das Ensemble um die Auferstehungskapelle als schönsten Dorfplatz der Oberpfalz. Ebenso fand ein eindrucksvoller Gottesdienst beim Feuerwehrfest auf dem Dorfplatz statt.

Zahlreiche Einträge stehen im Besucherbuch. Vorwiegend am Wochenende kommen Gläubige in die Kapelle, um in Stille zu beten und Ruhe zu finden. Auch Gruppen aus der näheren Umgebung besuchten die Kapelle. Ebenso gut frequentiert wird die Sitzgruppe auf dem Dorfplatz als Anlaufstelle für Radfahrer und Wanderer zum Ausruhen, aber auch für die einheimische Bevölkerung, die sich hier auch mal zu einem Pläuschchen trifft. Enders dankte allen, die sich für den Erhalt und die Pflege der Kapelle mit einbringen. Besonderer Dank galt Maria Käß und Helga Holzester für das tägliche Auf- und Zusperren, ferner Annemarie Popp für den stilvollen und schönen Blumenschmuck. Erwin Kuhbander, Michael Popp und Thomas Küffner dankte der Vorsitzende für die schnelle und unkomplizierte Behebung von Mängeln und die Erledigung kleinerer Reparaturen. Enders würdigte auch alle Spender und Gönner, ohne deren Engagement vieles nicht machbar wäre.

Thomas Küffner trug für die verhinderte Schatzmeisterin Lucia Sieber den Kassenbericht vor. Revisor Dr. Günther Fütterer sprach von soliden Finanzen. (Hintergrund)
Weitere Beiträge zu den Themen: 12-2014 (6638)Schwarzenreuth (87)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.