Ort für Begegnungen mit Gott

Dekan Gerhard Schoenauer segnet das renovierte Gebäude. Am Sonntag, 17. Mai, können sich die Besucher beim Gemeindefest ein Bild von der Sanierung machen. Das Programm beinhaltet Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie einen Tag der offenen Tür.

Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein: Genau das richtige Wetter für die festliche Einweihung des sanierten evangelischen Gemeindehauses der Christusgemeinde. Den Himmelfahrtstag hatten sich Pfarrerin Helga von Niedner und ihr Gatte Pfarrer Moritz von Niedner für die offizielle Öffnung des Hauses ausgesucht.

Zahlreiche Gläubige und Ehrengäste waren der Einladung gefolgt, darunter Vertreter der katholischen Pfarrei, aber auch einige Schulschwestern und Dillinger Franziskanerinnen aus Michelfeld. Dekan Gerhard Schoenauer aus Pegnitz führte den Kirchenzug an, Kirchen- und Posaunenchor gestalteten den feierlichen Festgottesdienst. Schoenauer ging in seiner Predigt auch auf den Feiertag Christi Himmelfahrt ein. Dieser sei ein Stiefkind unter den kirchlichen Feiertagen, gehe nicht so sehr zu Gemüte wie etwa Weihnachten. "Wenn Gott im Himmel ist, wie ist er dann fassbar für uns?", fragte er. Durch den Bau von Gebäuden wie dem Gemeindehaus hätten die Christen die Gelegenheit, sich zu versammeln, zu beten und Zwiesprache mit Gott zu halten. Er wünschte dem Haus, dass es zu einem Zentrum für die Stadt und die Gemeinde werde, ein einladender Raum, dessen Tür offen stehe für jedermann.

"Möge das Haus aus allen Fenstern lachen, die Neugierde wecken für die, die vorüber gehen", sagte Schoenauer. Nach dem Festgottesdienst ging es zum Kirchplatz, wo der Dekan die Segensworte sprach. Danach lud die Christusgemeinde zu einem Empfang ein. Geschenke gab es unter anderem von Bürgermeister Joachim Neuß und der Präsidentin der Dekanatssynode, Karin Weiss.
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