Ortsheimatpfleger Horst Pirner wird 60 Jahre alt - Kneippbecken sein "Denkmal"
Er reitet viele Steckenpferde

Horst Pirner engagiert sich in vielen Ehrenämtern in der Marktgemeinde Königstein. Bild: wku
Etliche öffentliche Funktionen nahm und nimmt Horst Pirner in Königstein wahr. Heute feiert der engagierte Bürger seinen 60. Geburtstag.

Zur Welt kam er in Funkenreuth; "einem malerischen Dorf, gelegen am sonnigen Südhang des Ruhberges", wie der Jubilar begeistert erzählt. Dass er mit seinem Geburtsort immer noch stark verbunden ist, zeigt seine 40-jährige aktive Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Gaißach, zu deren Gebiet Funkenreuth zählt.

Nach seiner Heirat zog Pirner nach Königstein, wo der zweifache Vater für seine Familie ein eigenes Haus baute. Auch hier trat er der Feuerwehr bei. Er ist Gründungsmitglied des Kleintierzuchtvereins Königstein. Vor 32 Jahren stieß er zum Gartenbauverein und übt dort seit fast 20 Jahren das Amt des Beauftragten für den Botanischen Lehrpfad aus.

Die Liste von Pirners Ehrenämtern nimmt aber noch kein Ende: Seit 25 Jahren führt er den Soldaten- und Kameradschaftsverein, und seit 20 Jahren ist er stellvertretender Vorsitzender im Kreisverband Sulzbach-Rosenberg des Bayerischen Soldatenbunds (BSB). 18 Jahre war er Mitglied des Marktrats.

Leidenschaftlich betreibt er Heimatgeschichte und Ahnenforschung. Daher sagte er zu, als ihm die Marktgemeinde das Amt des Ortsheimatpflegers antrug. Am Königsteiner Heimatbuch, das vor 32 Jahren zum Marktjubiläum erschien, arbeitete er bereits mit. "Früher ging ich zu den alten Königsteiner Bürgern und befragte sie zur Vergangenheit. Mittlerweile ist es so, dass Heimatinteressierte zu mir kommen und mich befragen", schmunzelt Pirner.

Eine Art Denkmal setzte sich Horst Pirner vor 15 Jahren: Er hatte die Idee zur Errichtung eines Kneippbeckens in Königstein. Den Plan fertigte er selbst, besorgte Sponsoren und packte mit freiwilligen Helfern den Bau an. Heute ist das Kneippbecken ein beliebter Treffpunkt für die Königsteiner und Gäste.

Seit einiger Zeit pflegt der Jubilar ein neues Hobby. Für die Teilnahme an Preisschafkopf-Turnieren nimmt er auch weite Wege durch ganz Bayern in Kauf, wenn es seine Arbeit als Hausmeister in der Königsteiner Schule zulässt.
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