Ortsverband Sigl bestätigt Vorsitzenden Karl Trummer im Amt - Kritik an ...
Die CSU sieht sich im Aufwind

Der CSU-Ortsverband Sigl wählte einen neuen Vorstand (von links): Stefan Braun (CSU-Fraktionschef im Kreistag), Stefan Schertl, Vorsitzender Karl Trummer, Peter Gradl, Franz-Josef Siegert und Florian Trummer. Bild: ct
Vorstandswahlen standen im Mittelpunkt bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Sigl. Dabei wurde Vorsitzender Karl Trummer im Amt bestätigt. Im Gasthaus Kredler in Seiboldsricht nannte Trummer in seinem Jahresbericht die Kommunalwahlen als Hauptereignis des vergangenen Jahres.

Bravourös geschlagen

CSU-Bürgermeisterkandidat Markus Graf habe sich bravourös geschlagen und beinahe eine Stichwahl erzwungen. "Dass man ihm als Stimmenkönig der Stadtratswahl das Amt eines stellvertretenden Bürgermeisters verweigert hat, wirft ein bezeichnendes Licht auf das Taktieren der sogenannten Freie-Wähler-Guppierungen", betonte Trummer. Der Zugewinn von zwei Mandaten im Stadtrat belege den Aufwind, in dem sich die CSU in der Großgemeinde befinde. Persönlich sei er, so Trummer, mit seinem Wahlergebnis und dem Einzug in den Kreistag sehr zufrieden. Kassier Florian Trummer bilanzierte einen positiven Kassenstand.

Funktioniert gut

Der Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion, Stefan Braun, zollte dem kleinen Ortsverband seine Hochachtung für seine Aktivität. Auch die problemlose Abwicklung der Neuwahlen beweise, dass hier ein Ortsverband gut funktioniere.

Dass es im Kreistag sehr ruhig zugehe, wertete er als positiv und als Beweis für die Führungsstärke von Landrat Richard Reisinger. Der nehme mit der von ihm eingeführten Fraktionssprechersitzung oft sehr viel Zündstoff aus den Tagungen und leiste damit wertvolle und zeitsparende Vorarbeit.

Bei den Kommunalwahlen habe man die starke CSU-Position im Landkreis mit Landrat und 26 Kreisräten behaupten können. Die konstruktive Zusammenarbeit im Kreistag habe sich auch positiv auf die wirtschaftliche Situation niedergeschlagen: Der Schuldenstand habe in den vergangenen Jahren deutlich gesenkt werden können und man verfüge über ein beachtliches Investitionsvolumen.

Sorge bereite allerdings die Bevölkerungsentwicklung, denn in zwölf Jahren habe sich die Einwohnerzahl im Landkreis um 6000 Personen verringert. Dagegen sei die Arbeitslosigkeit sehr gering, man könne eigentlich von Vollbeschäftigung sprechen.
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