Ortsverein Auerbach ehrt seine Jubilare - Klare Worte zur Flüchtlingsproblematik
Jahrzehnte die SPD mitgetragen

Die geehrten Mitglieder der SPD Auerbach. Bild: swt
"Wo wären wir heute ohne Euch?", fragte die stellvertretende Landrätin Brigitte Bachmann und schaute auf die Jubilare der Auerbacher SPD. 60, 50, 40 oder 25 Jahre hielten sie der Partei die Treue, die sich dafür am Sonntagnachmittag erkenntlich zeigte.

Ortsvorsitzender Günter Sertl nahm zusammen mit Bachmann und dem Landtagsabgeordneten Reinhold Strobl die Würdigungen vor. Seit 60 Jahren gehört Peter Iger den Roten an. 50 Jahre sind Alfred Melchner und Engelbert Raß dabei. Georg Gsell ist seit 40 Jahren Mitglied, Hannelore Sertl und Hubert Pfab seit 25 Jahren. Alle erhielten eine Urkunde und ein Präsent.

In ihren Grußworten erinnerten Brigitte Bachmann und Reinhold Strobl an die lange Geschichte der SPD und gingen auch auf die aktuelle Politik ein. "Ich bin stolz auf die helfenden Hände in München, die an diesem Wochenende Unglaubliches leisten", sagte Strobl zur aktuellen Flüchtlingskrise. Er sei überzeugt davon, dass die Menschen, die kommen, auch gebraucht würden. Denn auch im Landkreis Amberg-Sulzbach sinke die Bevölkerungszahl. Vor ein paar Jahren lebten hier 108 000 Menschen, inzwischen noch 102 000.

Vom Nord-Süd-Konflikt habe schon Willy Brandt gesprochen, erinnerte 3. Bürgermeister Norbert Gradl, der dafür plädierte, niemanden zurückzuschicken, wenn er komme und Hilfe suche. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe es schon eine große Flüchtlingswelle gegeben, die aufgenommen und willkommen geheißen wurde. "Außerdem brauchen wir junge Menschen."
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