OTH-Präsident Professor Dr. Erich Bauer stellt in Bundeswahlkreiskonferenz der CSU ...
Strategische Allianz für die Bildungsregion

Windischeschenbach. Unter dem Motto "Attraktiv, vernetzt, gebildet - Gemeinsam für die Bildungsregion Nordoberpfalz" stand die CSU-Bundeswahlkreiskonferenz in Windischeschenbach. Unter den Teilnehmern waren neben dem Landtagsabgeordneten Tobias Reiß, der Weidner Kreisvorsitzende Stephan Gollwitzer und Bundestagsabgeordneter Reiner Meier.

Vorsitzender Albert Rupprecht hatte dazu Professor Erich Bauer, Präsident der OTH Amberg-Weiden, eingeladen, der in Anwesenheit des Weidner IHK-Geschäftsführers Florian Rieder seinen Acht-Punkte-Plan für die Bildungsregion vorstellte. Ein Kernanliegen ist die Bildung einer strategischen Allianz der Kreise Neustadt und Tirschenreuth sowie der Stadt Weiden, um die Bildungsregion zu etablieren. "Nur gemeinsam ist dieses Projekt zu schultern." Hier müssten alle Akteure zusammenarbeiten und auch die Hochschulen, die IHK und die Leiter der Berufsschulen als strategische Partner an einem Strang ziehen.

Dabei müsse die Expertise "aus der Praxis für die Praxis" eingebracht werden, erläuterte Bauer. Gleichzeitig seien vor allem die Durchlässigkeit der Berufe und Ausbildungen zu erhöhen. Beispielsweise müssten Hochschulabbrecher durch konkrete Maßnahmen und Qualifizierungen aufgefangen werden, um sie letztlich in der Region zu halten.

Neben den konkreten Handlungsfeldern hob Bauer die Bedeutung einer Mentalitätsänderung hervor. So sei ein "gesundes Selbstbewusstsein" wichtig. Die Oberpfalz sei schon heute eine Wissensregion, dieses Bewusstsein müsse auch gelebt werden. Rupprecht kündigte als nächsten Schritt an, die Partner zu einem Arbeitsgremium zu laden. Hier werden die Themen spezifiziert. Für eine strategische Allianz der Landkreise müsse anschließend die Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden, so Rupprecht.

"Die Ausbildungssituation der jungen Leute in der Region ist mir ein Herzensanliegen", verdeutlichte der Bundestagsabgeordnete. Sie in der Region zu halten sei der Schlüssel zur Lösung der Probleme der ländlichen Räume - und nicht zuletzt auch die beste Möglichkeit zur Bekämpfung des Leerstands.
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