Pädagoge aus Berufung

Bürgermeister Peter Lehr (links) überbrachte Jubilar Peter Mielich (rechts, mit Ehefrau Doris) zum 80. Geburtstag die besten Wünsche und Grüße von Stadt und Stadtrat. Bild: rn

24 Jahre lang hat sich Peter Mielich um die Wirtschaftsschule verdient gemacht: als Lehrer und als stellvertretender Schulleiter. Was die Anzahl seiner Lebensjahre betrifft, trat der Studiendirektor a. D. nun in den Kreis der 80er ein.

Bürgermeister Peter Lehr, Studiendirektor Thomas Reitmeier, der Leiter der Wirtschaftsschule, sowie Wolfgang Busch und Richard Götz als Repräsentanten der Geldinstitute machten dem agilen und rüstigen Pädagogen zum runden Geburtstag ihre Aufwartung.

Die große Verbundenheit mit seiner ehemaligen Schule dokumentierte der Ruheständler als Mitbegründer des "Fördervereins Wirtschaftsschule": Bei der Gründungsversammlung am 11. März 2003 übernahm er den Vorsitz, den inzwischen - nach mehreren Wechseln - Annemarie Metz inne hat. Als Beisitzer bleibt Mielich dem Vorstand aber erhalten.

Seinen Geburtsort Stuttgart kann der Jubilar nicht verheimlichen: In Gespräche fließen stets schwäbische Akzente ein. Nach dem Schulbesuch in Stuttgart und Reutlingen studierte Mielich bis 1962 an der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Referendarzeit verbrachte er in Mainz und an der Kreisberufsschule Eschenbach, wo er zum Studienrat auf Probe und gleichzeitig zum Stellvertreter des Schulleiters ernannt wurde. 1970 folgte die Beförderung zum Oberstudienrat.

Als der kaufmännische Bereich der Berufsschule abgezogen wurde, wechselte der Pädagoge aus Berufung 1972 an die Wirtschaftsschule. Unter Dr. Victor Kuntschik wurde er stellvertretender Schulleiter und zum 1. September 1976 zum Studiendirektor ernannt. Mit Ende des Schuljahres 1995/96 ging Mielich in den verdienten Ruhestand.

Wegen seiner Korrektheit genoss er im Kollegenkreis hohes Ansehen. Sein gelassenes, ruhiges und auf Ausgleich bedachtes Wesen machte ihn zu einem geschätzten Mitarbeiter und Kollegen, dessen Autorität auch bei den Schülern anerkannt war.

Bereits in einem Besichtigungsbericht der Kreisberufschule aus dem Jahr 1969 ist über ihn zu lesen: "Besonders hervorzuheben sind sein großes Verantwortungsbewusstsein, seine Zuverlässigkeit in der Erledigung dienstlicher Aufgaben und sein korrektes Verhalten."

1966 heiratete Mielich Doris Weingärtner. Zu den vielen Gratulanten, die ihm zum 80. Geburtstag weiterhin stabile Gesundheit wünschten, zählten zudem die beiden Kinder und die fünf Enkelsöhne. Die Feier im Kreis der Familie folgte am Wochenende.
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