Pädagogische Feldarbeit

Ein besonderes und vor allem unterhaltsames Stück Gymnasium ist der Pädagoge Hans Klaffl. Schmunzeln und Lachen ist dort freilich nicht erklärtes Unterrichtsziel. Da bieten sich dem Lehrer in seiner Rolle als Kabarettist eher die Bühnen im Freistaat. In der Kreisstadt lädt Klaffl im April zur "Schul-Aufgabe".

Nach "40 Jahre Ferien" und der anschließenden "Restlaufzeit" folgt zwangsläufig die "Schul-Aufgabe". Dieser dritte Teil der bisher zweiteiligen Trilogie ist eine Kombination aus Schadensbericht und wehmütigem Rückblick auf 40 Jahre professioneller Bespaßung verhaltensorigineller Schüler. Aber der Blick geht auch nach vorne. Was macht ein Lehrer, dem der pädagogische Auftrag auch nach der Pensionierung noch in den Knochen sitzt, der die Didaktik lebenslänglich verinnerlicht hat, der sich aber plötzlich seiner Zielgruppe beraubt sieht? Da gibt es viel zu tun! Der Laie hat ja keine Vorstellung, wie groß der Bedarf an pädagogischer Feldarbeit auch außerhalb der Schule ist, welcher enorme Bedarf an didaktischer Unterweisung in der näheren und weiteren Umgebung des Pensionisten herrscht. Selbstverständlich sieht sich der notorisch engagierte Pädagoge auch nach seinem institutionellen Rückbau in der Pflicht, diesen Bedarf zu decken.

Und hier hat der Kabarettist "Han's Klaffl" die Bühne als entsprechendes Betätigungsfeld gefunden. In der Kreisstadt hat Klaffl seine "Schul-Aufgabe" am 26. April angesetzt. Beginn um 19 Uhr. Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Rode und Touristinfo in Tirschenreuth, Der Neue Tag (NT-Ticket). Im Internet unter www.strasserkonzerte.de gibt's Tickets zum selber drucken.
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