Papagei Grund für Trunkenheitsfahrt
Polizeibericht

Eschenbach/Grafenwöhr. Weil sein Graupapagei aus der Voliere entwischte, machte sich bereits am vergangenen Montagabend ein 27-Jähriger auf die Suche nach seinem Vogel. Mit einem Familienangehörigen fuhr er zur Polizei Eschenbach. Angekommen in der Dienststelle, erklärte er den Beamten seinen Verlust. Im Gespräch bemerkte ein Polizist bei dem 27-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch. Nach Abgabe der Beschreibung des fünfjährigen Papageis bat der Beamte zu einem Alkotest, heißt es im Polizeibericht. Der ergab einen Wert von knapp über 1,1 Promille. Nach der Blutentnahme im Krankenhaus Kemnath brachte der nüchterne Angehörige den 27-Jährigen und das Auto wieder nach Hause. "Warum nicht gleich so", resümiert die Polizei.

In diesem Zusammenhang sollte der exotische Vogel nicht unerwähnt bleiben. Markante Auffälligkeit bei dem entwischten Graupapagei ist sein roter Schwanz und eine Art Karabinerhaken an der Kralle. Hinweise an die Polizei Eschenbach, Telefon 09645/92040.

Mit Alkohol am Steuer erwischt

Grafenwöhr. Zwei US-Angehörige müssen demnächst mit einem vierwöchigen Fahrverbot und 500 Euro Geldbuße rechnen. Sie saßen mit zu viel Alkohol am Steuer. In der Nacht zum Freitag stoppte eine Streife einen 22-jährigen Soldaten, der am Ortsausgang von Grafenwöhr auf der B 299 unterwegs war.

Ähnlich erging es in der Nacht zum Samstag der Ehefrau eines Soldaten, als sie in der Neuen Amberger Straße gegen 4 Uhr nach Hause fahren wollte. Die 23-Jährige geriet in eine Verkehrskontrolle von Polizei und US-Militärpolizei.

Waldbrandgefahr: Feuer am Freizeitsee

Dießfurt/Josephsthal. Auch wenn die derzeit angenehmen Abendtemperaturen zum längeren Verweilen am Freizeit- und Badesee Dießfurt und zu einem Lagerfeuer einladen, ist höchste Vorsicht geboten, warnt die Polizei. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit kann ein kleines Feuer bereits fatale Folgen haben. Nicht ohne Grund hat die Stadt Pressath am Freizeitsee nur spezielle Feuerstellen mit entsprechender Entfernung zum Wald ausgewiesen. Allerdings halten sich nicht alle Besucher an diese Vorgaben. Deshalb kontrolliert die Polizei. Außerdem legte ein Bürger Beschwerde wegen der wilden Feuerstellen ein.

Auch in der Nacht zum Samstag musste die Polizei einschreiten. Insgesamt dreimal bat eine Streife Badegäste, das Feuer zu löschen. Eine Feuerstelle war tatsächlich nur wenige Meter von einem angrenzenden Wald entfernt. Die Betroffenen zeigten sich jedoch allesamt einsichtig. Die überwiegend jungen Badegäste kamen aus Weiden und dem Landkreis Tirschenreuth. Die Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeit gehen an die Stadt Pressath, die ein entsprechendes Bußgeld erlassen kann.

Andere wiederum hielten sich vorbildlich an die Vorgaben und machten ihr kleines Lagerfeuer in den aufgestellten Betonringen, betont die Polizei.
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