Parkstettener Musik-Kabarettist auf Eroberungstour
Vogelwilder Vogelmayer

Thomas Mayer alias Vogelmayer ist ein Kabarettist, der polarisiert. Er sagt was er denkt und was sich schon lange niemand mehr zu sagen traut. Bild: prh
Er sagt, was er denkt und was sich schon lange niemand mehr sagen traut. Seine Auftritte sind vogelwild und gehen unter die Haut. Am Samstag, 24. Oktober, gastiert der Vogelmayer, Bayerns bissigster Musik-Kabarettist im Theaterstodl des Gasthauses Plödt.

Thomas Mayer alias Vogelmayer führt den Künstlernamen auf seine frühere vogelnestartige Frisur zurück. Aus Vogel-Nest-Mayer wurde schließlich Vogelmayer. Er ist in der bayerischen Liedermacher- und Kabarettszene längst kein Unbekannter mehr.

Mit bissigen und teils radikalen Texten gelingt dem Poesiepiraten, Liedermacher und Musik-Kabarettisten der Spagat zwischen scharfzüngigem Kabarett und derber Komik. Seine Lieder regen zum Nachdenken an, sorgen aber auch immer wieder für vergnügliche Heiterkeit beim Publikum.

Im aktuellen Programm "Spiegelbilder" präsentiert er sich narrisch, politisch und gesellschaftskritisch, aber auch teilweise nachdenklich und unterhaltsam lustig, ohne unter die Gürtellinie zu gehen. Wer ein Vogelmayer-Konzert besucht, sollte daher keinen flachen Comedy-Abend erwarten. Eher schon sollte sich der Besucher auf einen zeitkritischen Liedermacher einstellen, der kein Blatt vor den Mund nimmt und bei dem es richtig rund geht. Dabei schlägt er bayerisch derb auf den Tisch und strapaziert die Lachmuskeln des Publikums gehörig. Vogelmayer ist ein Künstler, der extrem polarisiert.

Liebhaber des frechen Wortwitzes, hintersinniger Texte und der exotischen Kleinkunst kommen garantiert auf ihre Kosten. Wenn sich der Vogelmayer mit der Gitarre bewaffnet, schlagen die Texte der Lieder wie Geschosse bei den Zuhörern ein. Ihm geht es darum, in der Öffentlichkeit das zu sagen, was sich schon lange niemand mehr zu sagen traut.

Es geht ihm um Botschaften, die er den Zuhörern näher bringen will. Er klärt über Missstände und mangelnde Chancengleichheit unter den Menschen auf. Er thematisiert aber auch Krieg, Hunger, Not und Rassismus. "Und genau deswegen, weil das alles viel zu oft unter den Tisch gekehrt wird, trete ich auf und hau da voi nei", klärt er auf.

Für den in Parkstetten bei Straubing geborenen Künstler ist die nördliche Oberpfalz noch künstlerisches Neuland, das er im Sturm erobern will. Den Anfang macht er im Theaterstodl des Gasthauses Plödt auf Einladung des dortigen Stammtisches.

Einlass ist um 18.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Karten können telefonisch im Gasthaus Plödt erworben oder telefonisch unter 09602/8629 reserviert werden.
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