Pater Hans Junker segnet neues Birkenkreuz am Ringelstein - Beeindruckende Feierstunde an ...
Schirm und Schutz für die Naturfreunde

Viele Besucher waren gekommen, als Pater Hans Junker (links, neben Naturfreude-Vorstand Max Schmaus) das neue Birkenkreuz am Ringelstein segnete. Bild: fsc
Gut 100 Menschen waren zum Ringelfelsen gekommen - viele mit dem Fahrrad, die allermeisten zu Fuß von den umliegenden Parkplätzen aus. Sie wollten diesen denkwürdigen Tag mit erleben, an dem "Tradition des Kreuzes" am Ringelfelsen fortgeführt wurde.

Nachdem das alte Kreuz wegen Verwitterung abgenommen worden war und die dunkle Wand nackt und kahl erschien, gibt es seit kurzer Zeit wieder ein neues helles Birkenkreuz am "Ringelstein" (wir berichteten). Zur Segnung war am Sonntag war der Wernersreuther Pfarrer Pater Hans Junker gerne mit in den Hochwald gekommen. Dies bekundete der Geistliche freudig, war er doch zum ersten Male in seiner nunmehr 13-jährigen Tätigkeit in Wernersreuth und Leonberg an diesem einzigartigen Naturdenkmal.

Nach einem einleitenden Lied von Monika Kunz und Franz Danhauser, dem "Neualbenreuther Zwio" begrüßte der Vorstand der Naturfreunde Waldsassen, Max Schmaus, die vielen Besucher und erinnerte an die erstmalige Errichtung eines Birkenkreuzes vor nunmehr 38 Jahren. Damals habe Karlheinz Hoyer gesagt, das Kreuz solle Schirm und Schutz sein für die Naturfreunde und ihre Unternehmungen. "Tatsächlich blieben alle Aktionen von größeren Schäden verschont", so Max Schmaus, der das neue Kreuz darüber hinaus als Bitte an den Herrgott sieht, weiterhin seine schützende Hand über die Menschen im Verein und ihre Gäste zu halten.

Im Angesicht des mächtigen Felsens sagte Pater Junker: "Gottes Allmacht hat das geschaffen, wer von uns könnte das?". Seine kurze Betrachtung zur Tradition des Kreuzes beendete das Neualbenreuther Zwio mit dem dem Lied: "Du liebes Kreuz sei uns gegrüßt." Dieses und weiterer Lieder, in heimischer Mundart gesungen mit klaren Stimmen unter den mächtigen Fichten hinziehend, begleitete die Menschen durch eine schlichte aber sehr beeindruckende Feierstunde, bei der im gemeinsamen Gebet der Segen Gottes erbeten wurde.

Zum Schluss wandte sich Bürgermeister Klaus Meyer an die Besucher, pries die Vorzüge der heimischen Landschaft mit Ruhe und Beschaulichkeit und schwelgte in persönlichen Jugenderinnerungen von den vielen Aufenthalten am Ringelfelsen. Den Naturfreunden dankte er für ihre Arbeit in der Marktgemeinde, wo sie mit dem "Forsthaus" (Naturfreundehaus) und der Ringelfelsenhütte zwei bedeutende Besuchs- und Ausflugsziele betreuten.
Weitere Beiträge zu den Themen: Wernersreuth (471)Juli 2015 (8668)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.