Pensionierungen gefährden Schichtdienst

Beim Rundgang durch das nach einjähriger Umbauphase fertiggestellte Polizeigebäude verwies Inspektionsleiter Bernhard Gleißner nicht ohne Stolz darauf, dass der gesteckte Kostenrahmen eingehalten werden konnte. Das historische Gebäude habe eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen und auch der Eigensicherung mit sich gebracht.

Auch die veränderte Raumausnutzung, die behindertengerechte Zugänglichkeit und ergonomische Arbeitsplätze kämen nicht nur den Beamten zugute. Die Betreuung von Besuchern sei nun in einer abgeschirmten Umgebung möglich geworden. Derzeit 26 Beamte leisten Dienst rund um die Uhr, wobei durch die Pensionierung von nahezu der Hälfte der Kollegen in den nächsten sechs Jahren ein deutlicher Personalbedarf entstehe, um den Schichtdienst aufrechterhalten zu können.

Vor allem sei die hohe Akzeptanz der Polizei und deren Einbindung in das örtliche Leben auch in Zukunft oberstes Ziel. Die Beibehaltung von Ortsbeamten wie in Erbendorf habe durch deren Präsenz eine wichtige vorbeugende Wirkung. (wew)
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