Perfekt aufeinander abgestimmt

Wer bei der Chorgemeinschaft St. Georg Misstöne erwartet, ist umsonst gekommen. Das gilt nicht nur für die Konzerte - das traf auch auf die Jahreshauptversammlung zu.

Pressath. (is) Die Sänger der Chorgemeinschaft St. Georg blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück. Sowohl Vorsitzender Hans Sattler als auch musikalischer Leiter Richard Waldmann zogen eine positive Bilanz. So waren die Konzerte in Brand und Grafenwöhr sehr gut besuchte Höhepunkte.

Die Resonanz bei diesen Veranstaltungen sei hervorragend gewesen, unterstrich Hans Sattler, und die Kritik in der Presse überragend. In Bezug auf die beiden Konzerte dankte Sattler dem Kulturkreis Brand und dem Grafenwöhrer Stadtpfarrer Bernhard Müller für die gewährte Unterstützung.

Konzerte als Dank

Ein besonderer Höhepunkt sei der Auftritt beim Bad Bockletter Musikfrühling im Mai gewesen. Dort sei mit Musikern der "Jungen Deutschen Philharmonie" musiziert worden. Eine der satzungsmäßigen Aufgaben der Chorgemeinschaft sei die "Gestaltung von Gottesdiensten" rief Sattler in Erinnerung. Und dieser Forderung kommen die Sänger sehr gerne nach. So gestalteten sie im Juli in Pressath und im Oktober in Grafenwöhr jeweils einen Gottesdienst. "Wir haben das sehr gerne getan als Dank an die jeweiligen Pfarrer für die immer wieder erhaltene Unterstützung", betonte Sattler.

Zum Geburtstag eines Chormitglieds war "Musik von der Gruppe ABBA angesagt, und das habe allen sehr viel Spaß gemacht. Ein "tolles Konzert" sei auch das Benefizkonzert am 29. Dezember in der Stadtpfarrkirche in Pressath gewesen, erinnerte sich Sattler. Weit über 400 Zuhörer wollten mit dem Chorleiter Richard Waldmann am Vorabend seines 60. Geburtstages ein Konzert erleben, das "schlichtweg perfekt" gewesen sei.

Zum Abschluss seiner Ausführungen freute sich der Vorsitzende über 95 Mitglieder, die sich aufgliedern in 56 Aktive, neun fördernde und 31 passive. In zwei Vorstandschaftssitzungen sei es um die geplanten Auftritte gegangen. Mit dem Dank an alle, die den Verein unterstützen und die Aktiven, beendete Sattler seine Ausführungen.

Kassenverwalterin Eva Mayerhöfer-Dötsch legte eine genaue Übersicht der Einnahmen und Ausgaben vor. "Es ist uns gelungen eine gute Grundlage zu schaffen, um weiterzumachen", betonte sie. Diese Aussage bestätigten die Kassenprüferinnen Maria Berger und Rita Roder. Keinen Einwand gab es gegen das Protokoll von Norbert Dötsch.

Chorleiter Richard Waldmann betonte, dass jedes einzelne aktive Mitglied wichtig ist. "Wir sind zwar ein Laienchor und Singen ist unser Hobby, aber dennoch sind alle bereit, ihr Bestes zu geben und mit zu helfen, dass alles klappt." Einen herzlichen Dank sprach er allen Mitwirkenden und Helfern beim großen Benefizkonzert sowie allen Vorständen des Vereins aus, die seit der Gründung Verantwortung getragen haben.

Chortage nach Pressath

Kurz gingen Sattler und Waldmann auf die geplanten Auftritte 2015 ein. Die nächsten Termine sind am 29. März um 17 Uhr für eine "Musik zur Passion" in Bodenwöhr bei Pfarrer Johann Trescher und am 3. April um 19 Uhr für die "Musik zum Karfreitag" in der Friedenskirche in Grafenwöhr. Am 28. Dezember findet in der Stadtpfarrkirche St. Georg in Pressath ein Weihnachtskonzert statt. Geplant ist für 2017 das 25. Jubiläumsfest der Chorgemeinschaft mit einer großen Veranstaltung und den fünften Chortagen in Pressath.

Eine besondere Ehrung nahmen Sattler und Waldmann zum Abschluss des offiziellen Teils vor. Für zehn Jahre aktives Singen im Fränkischen Sängerbund (FSB) erhielten Josef Brunner sowie Gisela und Martin Wiche die Ehrennadel des FSB in Bronze. Aus beruflichen Gründen war das Ehepaar Wiche jedoch verhindert. Ihm wird die Ehrennadel nachgereicht.
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.