Personalabbau droht

Das Finanzhilfepaket aus dem Jahr 2013, das die Krankenhäuser mit ihrer Massendemonstration im Jahr 2013 in Berlin erkämpft hätten, solle ihnen 2017 wieder entzogen werden, ärgert sich Geschäftsführer Martin Schmid und rechnet vor: "Für die Klinikum Fichtelgebirge gGmbH bedeutet der Entzug des Versorgungszuschlags von 0,8 Prozent den Verzicht auf rund 450 000 Euro." Um diese Summe gegenfinanzieren zu können, "muss ein Personalabbau von mindestens acht Vollkräften vorgesehen werden". Der Geschäftsführer mahnt: "Nicht nur die ausbleibende Gegenfinanzierung der Tarifsteigerungen, sondern der Entzug notwendig gewordener finanzieller Unterstützungsmaßnahmen stürzt die Kliniken in desaströse Zustände." Das Regelwerk zu den Mehrleistungen sei für die Krankenhäuser ein Schlag ins Gesicht. Denn jeder wisse, dass die Krankenhausaufenthalte im Alter zunähmen und die geburtenstarken Jahrgänge anstünden. Schmid: "Mit diesem Regelwerk wird nur eines verwirklicht: Soll erreicht, Soll erfüllt. Wer jetzt noch kommt muss draußen bleiben. Wir machen den Rest des Jahres Urlaub."
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