Pfarrei Ehenfeld besichtigt Krematorium in Hohenburg
Mit Tod beschäftigen

Die Besichtigung des Friedwalds hinter dem Krematorium bildete den Abschluss der zweistündigen Führung. Bild: fdl
Vor zehn Jahren entfielen noch gut ein Drittel aller Todesfälle auf Feuerbestattungen. Jetzt sind es über 70 Prozent. Für die Mitglieder des Arbeitskreises "Über den Tellerrand blicken" war das der Grund, in der Pfarrei Ehenfeld eine Fahrt ins Krematorium nach Hohenburg anzubieten.

37 Pfarrangehörige nahmen an der Besichtigung teil. Einer der beiden Geschäftsführer, Hermann Weiß, führte die Besuchergruppe durch das erste privat erbaute Krematorium der Oberpfalz. Er informierte über rechtliche Vorgaben und verschiedene Bestattungsformen von der anonymen bis hin zur Seebestattung. Dazu stellte er Urnen aus verschiedenen Materialien vor.

Alle Räumlichkeiten von der Eingangshalle über den Trauerraum bis zur Halle mit dem Verbrennungsofen standen zur Besichtigung offen. Den rund 5000 Quadratmeter großen Friedwald, der gleich hinter dem Krematorium angelegt worden ist, nahmen die Besucher aus Ehenfeld am Ende der zweistündigen Führung in Augenschein.
Weitere Beiträge zu den Themen: Ehenfeld (578)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.