Pfarreiengemeinschaft unternimmt Fußwallfahrt zum Armesberg - 50 Gläubige bewältigen 16 ...
"Erst die Mess', dann die Mass"

Angeführt von den Ministranten mit den Fahnen bewältigten 50Gläubige die 16 Kilometer lange Strecke auf den Armesberg. Bild: hia
In familiärer Atmosphäre und unter Leitung von Bernhard Walter und Robert Schultes unternahm die Pfarreiengemeinschaft ihre alljährliche Fußwallfahrt zum Armesberg. Bei herrlichem Wetter begaben sich 50 Gläubige in der Morgendämmerung auf die circa 16 Kilometer lange und etwa viereinhalb Stunden dauernde Wegstrecke.

Gläubige der Pfarrei Mockersdorf stießen in Roslas zu den Wallfahrern. Gebet und Gesang zum Lobe Gottes in freier Natur wurden von den Vorbetern Pastoralreferent Robert Schultes und Bernhard Walter angestimmt. Angeführt von den Ministranten mit Fahnen und dem Kreuz ging es über Roslas, Teufelhammer, Höflas und Kemnath zum Luderweiher, wo eine Pause eingelegt wurde.

Die Feuerwehr um Kommandant Thomas Hartmann sorgte dabei nicht nur für die Sicherung der Wallfahrtstrecke, sondern in Zusammenarbeit mit dem Frauenbund auch für eine angenehme Rast bei Kaffee und Kuchen. Wie sehr die Pause angebracht war, zeigte der anschließend steile Anstieg über Neusteinreuth zum Armesberg. Die Wallfahrer kamen bei dem letzten Drittel ganz schön ins Schwitzen, ehe sie das Dreifaltigkeitslied und Lieder der Schubert-Messe anstimmten. In der Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit zelebrierte der frühere Kirchenlaibacher und jetzige Grafenwöhr Stadtpfarrer Bernhard Müller, umrahmt von Christian Bäß an der Orgel, den Wallfahrtsgottesdienst.

Der Geistliche erinnerte daran, dass die Wallfahrt vor 25 Jahren auf Initiative des kürzlich verstorbenen Günther Moller ins Leben gerufen wurde. Seit 2014 wird sie im jährlichen Wechsel mit der Wallfahrt zum Barbaraberg durchgeführt. Wallfahren bedeute, sich auf den Weg zu machen auf die Suche nach einer Antwort auf die Frage, die schon Jesu an Petrus stellte: "Für wen hältst du mich?", betonte Pfarrer Müller in seiner Predigt. Gläubige, die nicht mehr so gut zu Fuß waren, kamen mit Privatautos, so dass das Gotteshaus bis auf den letzten Platz gefüllt war. Gemäß dem Motto, erst die Mess und dann die Mass, kehrten die Wallfahrer ins Mesnerhaus ein, wo die Familie Greger aus Ramlesreuth ein deftiges Mittagessen bereithielt.
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