Pfarrer Adam Nieciecki predigt von Frieden - Bürgermeister Ludwig Biller erinnert an Werte
Missgunst und Streit wegen Nichtigkeiten

"Ein Kind ruft Schalom - mitten in diese Welt. Wieso kann das Kind das, was andere nicht mehr können?", fragte Pfarrer Matthias Weih beim ökumenischen Gottesdienst zum Volkstrauertag. Den feierte er mit Pfarrer Adam Nieciecki sowie den Konfirmanden Nathalie Förster und Denise Nettl.

Es gehe darum, anders auf die Welt zu schauen und zu entdecken, was möglich sei: Frieden im Tal der Elenden, Trauernden, Verfolgten und der Hungernden nach Gerechtigkeit, betonte Weih.

Im Schweigemarsch zogen Vereine, Verbände, Gemeinderäte und zahlreiche Bewohner zum Ehrenmal. "Heute erleben wir vielfach, wie sich manchmal schon in unseren Dörfern roher Streit und Missgunst wegen zum Teil nichtiger Anlässe herausbilden. Das sollte uns aufmerksam machen", sagte Bürgermeister Ludwig Biller. Die Versöhnung über den Kriegsgräbern gelte es nachhaltig zu schützen. "Die Werte Frieden und Freiheit, die wir schätzen, sind keine selbstverständlichen Güter. Und deshalb kommt dem Volkstrauertag nach wie vor ein hoher Stellenwert zu. Ein Gedenken, das sensibilisiert, jeden Menschen ungeachtet seiner Herkunft oder Konfession zu achten." Der katholische Kirchenchor und evangelische Posaunenchor begleiteten die Feierstunde.
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