Pfarrer Josef Fromm feiert 60. Priesterjubiläum
Kirche kein Museum

Mit seiner Nikolauspfarrei hat Josef Fromm bei hochsommerlichen Temperaturen sein 60. Priesterjubiläum gefeiert. In den vielen Glückwünschen von Priesterkollegen, Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Gläubigen kam mit Blick auf die Gesundheit des gut 88-Jährigen immer wieder Gottes große Gnade zum Ausdruck.

Fromm betonte auch selbst zu Beginn des Dankgottesdienstes: "Aus eigener Kraft vermögen wir nichts", gerade als Priester sei man stets auf Gottes Hilfe angewiesen. In der festlich geschmückten Pfarrkirche hatten die beiden Mesnerinnen am Fuße des Altars einen Blumenteppich für den Jubelpriester gelegt, worüber sich dieser sehr freute. Eine große Zahl von Messdienern zog mit ihm sowie Pfarrer Herbert Grosser, Seelsorger Josef Beer und Pastoralreferentin Susanne Albang ins Gotteshaus ein. Der Kirchenchor unter Leitung von Karin Hottner sang frohe Glaubenslieder. Die Predigt hielt der Jubilar selbst, nachdem sein 92-jähriger Priesterfreund seit jungen Jahren, der dies eigentlich übernehmen wollte, aus gesundheitlichen Gründen absagen musste. Fromm betonte, seine ganze Priesterzeit hinweg hätten ihn die Pfarrgemeinden getragen. Zugleich mahnte er für die Zukunft des Glaubens an: "Die Kirchen dürfen nicht zu Museen werden, sondern müssen Gebetsstätten bleiben."

Im Auftrag von Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung würdigten Jürgen Damm und Antonia Raß den geschätzten Senior-Pfarrer mit Blumen. Fromm habe am Pittersberg viel bewegt. Chefpfarrer Herbert Grosser betonte für die Pfarreiengemeinschaft Theuern-Ebermannsdorf-Pittersberg, im Mit- und Fürein-ander gelinge die Seelsorge für alle. Schließlich würdigte Bürgermeister Josef Gilch beim gesellig-weltlichen Teil Fromms 60-jähriges Engagement als Priester für die Gläubigen, insbesondere am Berg. Dem schloss sich auch Michael Götz gern an.
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