Pfarrer Markus Vedder hat Schwäche für Weintrauben
Geständnis am Altar

Als ihm Mesnerin Erna Heim ein paar Trauben reichte, griff Pfarrer Markus Vedder gerne zu. Bild: fm
Dank ist immer angebracht, da vieles als selbstverständlich genommen wird. Pfarrer Markus Vedder gestand zu Beginn des Gottesdienstes seine Schwäche für Weintrauben ein und verzehrte gleich ein paar davon. Das verband er mit dem Dank an die fleißigen Helfer vom Kirchenvorstand für die reichhaltige Ausstattung des Gabenaltars und die großzügigen Spenden dazu.

Die Predigt rankte sich um das Bibelwort "Wo dein Schatz ist, da ist dein Herz". Am Beispiel einer kompakten Zucchini erinnerte der Geistliche daran, dass der Mensch die Schöpfung und Natur nicht nachmachen kann und ein Geschenk Gottes ist. Das solle der Mensch annehmen, mit anderen teilen und weitergeben. So war der Bogen geschlagen zu den Asylbewerbern, die neben der Versorgung auch Verständnis, Fürsorge und Nächstenliebe bräuchten.

Nach dem Gottesdienst, der von der Orgel und dem Kirchenchor um Silvia Götz begleitet worden war, teilte Pfarrer Vedder seine Trauben mit den Besuchern. Die vielseitigen Sachspenden gehen, wie jedes Jahr, an das Ernst-Naegelsbach-Haus in Sulzbach-Rosenberg.
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