Pfarrer segnen neue Gräber- und Urnenanlagen
Ein Glaubenszeugnis

Pfarrerin Anne Utz und Stadtpfarrer Thomas Jeschner (vorne, von links) erbaten den Segen Gottes für Gräberfeld sowie Urnenwand (Bild) und -feld. Bild: rn
"Wir haben uns hier versammelt, um drei Bereiche unter den Schutz Gottes zu stellen", erklärte Pfarrer Thomas Jeschner auf dem Friedhof. Zusammen mit Pfarrerin Anne Utz segnete er das Gräberfeld für die an der östlichen Friedhofsmauer exhumierten sterblichen Überreste aus 23 Gräbern, die neue Urnenwand mit 54 Nischen an der Friedhofsmauer und das neue Urnenfeld im oberen Teil des Friedhofs.

Die Segnung wertete der Geistliche auch als Glaubenszeugnis und klares "Ja" zur christlichen Bestattung. Mit ihr solle zum Ausdruck gebracht werden, dass die Eschenbacher unter dem Zeichen des Kreuzes bestatten und damit bekunden, dass sie an die Auferstehung glauben. Die Lesung des Tages handelte von der Auferstehung der Toten und von der Auferweckung.

Pfarrerin Anne Utz sprach von großer Gefühlsbandbreite bei Bestattungen. Als Beispiele nannte sie Leid, Verzweiflung und Hadern, aber auch Erlösung. Am Grab werde die Endlichkeit bewusst.

Der Glaube als Christ gebe zu erkennen, dass das, was auf Erden bleibt, vergeht. Wunderbar und unendlich sei jedoch das, was die Bibel über das Danach erzähle. Utz verglich die Jahreszeit, die neben der Kälte des Winters erste Frühlingsblumen als kleine irdische Boten schicke, mit dem, "was einmal auf uns wartet": "etwas noch Wunderbareres".

Gefolgt von Bürgermeister und Stadträten segneten die beiden Pfarrer dann die drei neuen Friedhofsbereiche. "Unsere Bürger haben nun mehrere Möglichkeiten, ihre Angehörigen zu bestatten", erklärte Bürgermeister Peter Lehr. Ein zusätzlicher Ruhewald sei derzeit in Planung.
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