Pfarrer Uwe Markert wirbt im "Treff" in Neukirchen
Begeistert für Nepal

Gertraud Zagel gab Pfarrer Uwe Markert ein mit 430 Euro gut gefülltes Körbchen für die Nepal-Hilfe mit. Bild: hfz
Auf die Frage, was Nepal in der Zeit nach den schweren Erdbeben braucht, überlegt Uwe Markert nicht lang: "Die beste Unterstützung ist, das Land wieder zu besuchen. Und das lohnt sich allemal." Beweise dafür brachte der Rosenberger Pfarrer bei seinem Besuch im Neukirchner "Treff" mit.

Bei einer Veranstaltung der evangelischen Kirchengemeinde im Gemeindehaus berichtete er von seiner Wanderung im Himalaya-Staat und zeigte Dias. Während des ganzen Abends war ihm anzumerken, wie sehr ihn das Land und die Leute begeistert haben.

Er erzählte, wie er und seine Begleiter das Erdbeben erlebten und wie die Hilfsaktionen anliefen. Als Beispiel griff er das Bergdorf Masel heraus. Dank vieler Spenden seien die Häuser dort so weit hergestellt worden, dass ihnen der Monsunregen im Sommer nichts anhaben konnte. Allerdings seien längst nicht alle Wunden verheilt. Vor dem Winter müssten weitere Reparaturen folgen.

Was aber noch schlimmer sei: "Momentan ist es eine Katastrophe, dass neben den Schäden, die das Erdbeben hinterlassen hat, auch noch die Touristen wegbleiben!" Das gefährde die Existenz vieler Menschen langfristig. So machte er Werbung und ermutigte die Zuhörer zu einem Urlaub in dem asiatischen Land.

Am Ende des Abends stellte die Verantwortliche des "Treffs", Gertraud Zagel, ein Körbchen auf. Die Anwesenden füllten es mit 430 Euro, die Zagel dem Referenten Uwe Markert für die Nepal-Hilfe mitgab.
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