Pfarrfest in St. Martin Wutschdorf bietet trotz Kälte für jede Generation den richtigen Genuss
Kinder toben sich im Spieleparcours aus

Die jungen Festbesucher bemalten Stoffbeutel unter Anleitung des Familienkreises. Bild: bas
Das Wetter war kühl, aber die Besucher kamen trotzdem zum Pfarrfest in St. Martin Wutschdorf. Ein Gottesdienst durch Pfarrer Norbert Götz bildete den Auftakt. In seiner Predigt nahm der Geistliche Bezug zum Evangelium von der Heilung eines Taubstummen, der nach dem Berühren der Ohren und der Zunge durch Jesus wieder hören und reden konnte. Was der Sohn Gottes an dem Taubstummen getan habe, das werde auch ganz ähnlich bei der Taufe vollzogen.

"Jesus hat unsere Ohren für seine Botschaft und den Mund zu seinem Lob geöffnet, damit wir mit ihm reden und seine Lehre weiter tragen", sagte der Prediger. "Bringt zu Jesus durch Gebet auch diejenigen, die ihm gegenüber taubstumm geworden sind", forderte Pfarrer Götz.

Weizen und Würste

Nach dem Gottesdienst verlegten der Pfarrgemeinderat den Frühschoppen wegen der Kälte kurzerhand ins Pfarrheim. Hier gab es Weizen und sauere Bratwürste.

Nachmittags herrschte auf dem Festplatz und im Pfarrgarten reges Treiben. Den Kindern wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, bei dem sie schöne Preise gewinnen konnten. Die Ministranten hatten einen Spieleparcours aufgebaut. Hier konnten sie ihre Geschicklichkeit und Treffsicherheit unter anderem beim Hammelstechen, beim Fischeangeln oder beim Büchsenwerfen zeigen. Schnelligkeit und gutes Auge waren beim Kinderbiathlon gefragt. Stark belagert war die Hüpfburg, in der sich die Kleinen richtig austoben konnten.

Beim Familienkreis bemalten und bedruckten die jungen Gäste unter fachkundiger Anleitung Stoffbeutel, die sie mit nach Hause nehmen durften. Die Erwachsenen zeigten ihr Wissen über die Pfarrei und die Kirche in einem Quiz. Edith Bruckschlegl war die Siegerin, die sich über ein neues Gotteslob als Preis freute. Gut besucht war das Büfett mit selbst zubereiteten Torten und Kuchen. Absatz fanden auch die knusprigen Zwiebelkuchen, die von Haushälterin Elisabeth Kodalle und ihrem Team im Backofen des Pfarrstadels gebacken wurden.

Die zahlreichen Besucher genossen auch Schmankerln wie Käse und Bratwürste und unterhielten sich bis in die Abendstunden gut aufgelegt mit ihren Nachbarn. So mancher ließ den Tag mit einem Gläschen in der Weinlaube ausklingen. Am Abend gab es nur zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen des Pfarrgemeinderats und allen freiwilligen Helfern über das gelungene Pfarrfest. Freuen dürfen sich auch die Jugendhilfestation St. Martin, die Amberger Tafel, die Altötting-Fußwallfahrt und die Flüchtlingshilfe, denn der Erlös des Festes kommt ihnen zu Gute.
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