Pfarrgemeinde Mockersdorf feiert Fronleichnam
Nachgeholter Festtag

Ein langer Zug von Vereinen und Gläubigen zog durch Mockersdorf von Altar zu Altar. Bild: hia
Der richtige Platz fürs Hochfest des Leibes und Blutes Christi wäre der Gründonnerstag, so Pfarrer Sven Grillmeier. Weil es in der Karwoche aber keine frohen Feste gibt, existiert der Fronleichnamstag. Die Mockersdorfer feiern traditionelle am Sonntag nach dem Fest.

Eine große Zahl Katholiken nahm an der nachgeholten Fronleichnamsprozession teil. Grillmeier trug, begleitet von zwölf Ministranten, das Allerheiligste durch die geschmückten Straßen. Feuerwehr, Kriegerkameradschaft, Marianische Männerkongregation und Frauenbund waren zuvor mit Fahnenabordnungen in die Michaels-Kirche eingezogen. Die Speichersdorfer Musikanten spielten dort die Schubertmesse.

Anschließend zogen sie mit den Gläubigen und dem Allerheiligsten zu den Altären. Die Familie Christa und Alois Kausler hatten sie am Ortsausgang Richtung Tremau, im Ortskern die Familie Kerstin und Andreas Haberberger sowie am Ausgang zur Kreuzung Plössen/Neustadt am Kulm die Familie Brigitte und Alois Ziegler gestaltet.

Den Abschluss bildete der vierte Altar vor dem Kirchenportal. Um das große farbenprächtige Bild vom Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern hatte der Katholische Frauenbund den Altar gestaltet. Bereits am Donnerstag hatte die Pfarrei Kirchenlaibach mit vielen Gläubigen Fronleichnam gefeiert.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.