"Pfatterer-Omasch" deckt in Weidinger Wirtshäusern manches "Geheimnis" auf
Vom Bierpreis bis zum Ripperl

Die "Pfatterer-Omasch", in Montur von Ordensleuten, wusste über so manche Ereignisse Bescheid. Bild: mmj
(mmj) Seit Freitag wissen die Gäste der drei Wirtshäuser im Ort, was es für Folgen haben kann, wenn man sich im Wald verirrt oder bei der Obsternte auf seine Äpfel nicht aufpasst. Michl Schwarz begrüßte die Interessierten und bald merkten diese, dass die "Pfatterer-Omasch", in Montur von Ordensleuten, über so manche Ereignisse Bescheid wusste, die teilweise bereits in Vergessenheit geraten waren.

Für andere Besucher waren auch manche Neuigkeiten dabei. Keine Bedenken hatten sie an diesem Abend, dass ausgerechnet bei ihrem Auftritt Freitag, der dreizehnte, war. "Wir singen trotzdem", meinten sie recht selbstbewusst. Man hörte, dass die Blaskapelle eine neue Trommel brauchte, weil das Instrument aus unerfindlichen Gründen abhanden gekommen war. Gesanglich ging's auch um die Modalität der Bierpreiserhöhung oder, dass man mit einem Schnaps dafür sorgen kann, dass beim Ripperl-Essen die Plätze für die Stammgäste belegt sind.

Nicht von Vorteil sei es, wenn man die Plastik-Straßenleitpfosten mit dem Hammer bearbeitet. Sängerinnen und Sänger freuten sich wie alle im Dorf, dass nun endlich die St.-Nikolaus-Großbaustelle der Vergangenheit angehört. Die Handwerker hatten es dabei nicht einfach, noch dazu, wenn durch die Arbeiten parkende Autos in Mitleidenschaft gezogen werden. Nun freuen sich alle Weidinger auf dem Besuch des Bischofs, wenn er ein Pontifikalamt zelebriert.

Über einen unterschiedlichen "Klopfer-Preis" beim Musikfest wussten die Pfatterer weiter zu berichten, genauso wie über ein Abschlussessen des Gemeinderates. Ja, es wurde so manche Tatsache wieder aufgewärmt. Nicht zum Leidwesen der Betroffenen, sondern, weil es einfach Zeit war, sich in den Faschingstagen wieder daran zu erinnern.
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