Pflanzaktion zum Tag der deutschen Einheit: Buche, Kiefer und Eiche symbolisieren ...
Drei Bäume erinnern an Wiedervereinigung

Vor großer Zuschauerkulisse machten sich die Waldläufer mit Horstleiter Walter Seltmann (Fünfter von links) an der Spitze bei der Pflanzaktion anlässlich des Tags der deutschen Einheit an die Arbeit. Für drei Bäume mussten Pflanzlöcher ausgehoben werden. Bild: rn
Das emsige Treiben am Sommerleitenweg verwunderte die Passanten: Was machen Waldjugend, Polizei, Bürgermeister und Stadträte auf einer kleinen Wiese zwischen Eschenbach-Graben und Waldjugendheim? Des Rätsels Lösung: Es handelte sich um eine bundesweite Pflanzaktion zum Tag der deutschen Einheit.

Eifrig waren die Waldläufer dabei, die Pflanzlöcher für drei Bäume auszuheben. Unterstützung erhielten sie von Revierförster Martin Gottsche. Stadtrat und Forstwirtschaftsmeister Reinhard Wiesent schaute dem Geschehen nur kurz zu, eilte dann zu seinem "Einsatzwagen" und kehrte mit "schwerem Gerät" zurück.

"Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und wir als deren Jugendverband unterstützen zur Erinnerung an die Wiedervereinigung gerne die dafür ins Leben gerufene Pflanzaktion", versicherte Walter Seltmann, der Horstleiter der Eschenbacher Waldjugend. Er wusste von mehr als 220 Kommunen, in denen drei Bäume in Form eines Dreiecks mit jeweils zehn Metern Seitenlänge gepflanzt werden oder bereits wurden.

Der Jugendleiter kündigte an, symbolisch eine Buche für den Westen und eine Kiefer für den Osten zu pflanzen. Die Eiche dazwischen stehe für das wiedervereinigte Deutschland. Im Wachsen der Bäume sah Seltmann Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes dokumentiert.

Bürgermeister Peter Lehr dankte Martin Gottsche für die Vorarbeit und dem Repräsentanten der Firma Optik Fielmann, die als Sponsor der vom Wunsiedler Werner Erhardt initiierten Pflanzaktion auftritt, für dessen Angebot zur Spende weiterer Bäume. Der Waldjugend versprach er für ihren Einsatz eine Brotzeit. Diemo Mucke von der Firma Fielmann bedankte sich für die "wahnsinnige Beteiligung am Denkmal für die Wiedervereinigung". Nach Hornsignalen trafen sich Akteure und Gäste zu einem Umtrunk im Vereinsheim der Waldjugend.
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