Pflichtsieg für HSG-Frauen

Die HSG-Akteurin Martina Rank (blaues Trikot) beim Torwurf. Gegen Ende hatten sie und ihre Teamkolleginnen leichtes Spiel. Beim klaren Sieg gegen Großlangheim klappte aber längst nicht alles. Bild: Baehnisch

Das Heimspiel der HSG Nabburg/Schwarzenfeld in der Landesliga Süd der Damen gegen Großlangheim kann man kurz auf einen Nenner bringen: Hauptsache gewonnen. Mit dem 31:19 werden die erhofften Punkte geholt.

Schwarzenfeld. (söt) Die Damen von Trainer Wolfgang Völkl begannen zunächst mit einer offensiven 5:1-Abwehrformation, bei der sie sich nur schwer auf den Gegner einstellen konnten. Bis zum Spielstand von 3:3 nach zehn Minuten gelang es den Oberpfälzerinnen nicht, sich gegen einen doch nur sehr träge spielenden Gast aus Großlangheim abzusetzen. Erst als die Defensive auf 6:0 umgestellt wurde, schaffte es der Gastgeber durch einige Ballgewinne, sich Tor um Tor zu entfernen. Auch das Aufbauspiel des Aufsteigers aus Franken war von technischen Fehlern geprägt, was den HSG-Damen bis zur Halbzeitpause eine 15:10 Führung ermöglichte.

Trotz dieses Fünf-Tore-Vorsprungs war Trainer Wolfgang Völkl nicht zufrieden mit der gesamten Leistung seiner Mannschaft. Vor allem in der Abwehr passten sich die Gastgeberinnen der Spielweise der Gäste an. Angst und Unsicherheit zeigten sich, so dass in den meisten Situationen nur reagiert anstatt agiert wurde. Einfache Tore des Aufsteigers aus der Nahwurfzone mussten hingenommen werden, was sich die ganze zweite Spielhälfte hindurch zog.

Trotz allem gaben die HSG-Damen ihren Vorsprung nicht auf und hatten zu jedem Zeitpunkt den Gegner im Griff. Dadurch konnte Trainer Völkl in der Abwehr auch seine Spielerinnen auf verschiedenen Positionen ausprobieren, was aber immer wieder Abstimmungsprobleme schaffte. "Ich denke, dass einzelne Spielerinnen da aber auch Erfahrung sammeln konnten - das ist auch wichtig."

Der Aufsteiger aus Großlangheim ließ in den letzten Minuten extrem nach, so dass die HSG einen deutlichen Sieg herauswerfen konnte. "Es war kein schönes Spiel von uns. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff bleiben wir zur Zeit Einiges schuldig", sagte Völkl nachher. "Aber am Ende zählt der Sieg und die zwei Punkte. Das war wichtig und den Rest müssen wir uns einfach über das Training wieder erarbeiten."

HSG-Tore: Simbeck 11 (3), Fleischmann 7 (1), Rank 6, Lottner 2, Czichon 2, Stubenvoll 2, Schopper 1
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