Pfreimd beim Kreisderby

Während die Führungsteams in der Bezirksliga Nord am zehnten Spieltag vor durchwegs lösbaren Aufgaben stehen, erhöht sich Druck für die Mannschaften in den hinteren Regionen der Tabelle. Besonders ein Kellerduell steht dabei im Fokus.

Weiden. (fle) Die SpVgg Vohenstrauß (7./13) nutzte die Nachholpartie gegen Katzdorf (12./10), um sich ins Tabellenmittelfeld abzusetzen. Sich jetzt darauf auszuruhen, wäre jedoch ein falsches Signal. Zu hoch erscheint die kommende Hürde beim neuen Tabellenführer in Sorghof (1./22). Eine gute Möglichkeit für die Mannschaften aus dem hinteren Drittel, zur SpVgg aufzuschließen. Darauf spekulieren sicher sowohl die SV Grafenwöhr (9./11) als auch der 1. FC Schwarzenfeld (10./10). Allerdings nehmen sich die Tabellennachbarn im direkten Duell selbst die Punkte weg. Nur der Sieger darf die nächsten Aufgaben etwas beruhigter angehen.

Kemnath in der Krise

Aus der englischen Woche der Katzdorfer will der TSV Detag Wernberg (11./10) Profit schlagen. Im Heimspiel hoffen die Lila-Weißen, dass der Sport-Club bei der Niederlage am Mittwoch in Vohenstrauß zu viele Körner ließ. Ein Sieg würde die Wernberger vorerst vom Kontrahenten distanzieren. Nach passablem Saisonstart bekommt der SVSW Kemnath (13./10) derzeit kein Bein auf den Boden. Erst sieben erzielte Treffer, und damit die zweitschlechteste Sturmreihe der Liga, zeigen dessen größtes Manko auf. Ob die Wende ausgerechnet bei der Regionalliga-Reserve des FC Amberg (4./20) gelingt, darf doch stark bezweifelt werden. Aber vielleicht gelingt der Sebald-Elf gerade dort, wenn niemand etwas erwartet, ein Coup. Ganz oben mischt der SV aus Schwarzhofen (2./20) mit. Damit das auch so bleibt, ist ein Heimsieg im Nachbarduell gegen die SpVgg Pfreimd (6./15) unabdingbar. Die Elf von Trainer Adi Götz sollte gegen die SpVgg aber auf der Hut sein, denn die Pfreimder haben ihrerseits den Platz auch erst zweimal als Verlierer verlassen. Für Spannung ist gesorgt. Ganz andere Sorgen plagen den SV Kulmain (15./2) und den SC Luhe-Wildenau (16./1). Im direkten Duell der einzigen noch sieglosen Mannschaften in der Bezirksliga geht es schon ums nackte Überleben. Nur der Sieger erhält eine realistische Hoffnung auf den Liga-Verbleib am Leben. Auf heimischem Gelände liegt der Druck mehr bei den Kulmainern. Zumal der Sport-Club offensiv kein Bezirksliga-Format aufweist und auch nach neun Spieltagen noch auf sein erstes Saisontor wartet. Verlieren verboten lautet daher die Devise - für beide Mannschaften.

Samstag, 19, September, 16 Uhr: TSV Detag Wernberg - SC Katzdorf, SV Grafenwöhr - 1. FC Schwarzenfeld; Sonntag, 20. September, 15 Uhr: SV Sorghof - SpVgg Vohenstrauß, DJK Ensdorf - SV Freudenberg, FC Amberg II - SVSW Kemnath, SV Hahnbach - FV Vilseck, SV Schwarzhofen - SpVgg Pfreimd, SV Kulmain - SC Luhe-Wildenau
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