Pfreimd macht es richtig spannend

In dieser Szene kurz vor der Halbzeit brauchte der Gebenbacher Torwart Michael Nitzbon und seine Vorderleute (gründe Trikots) nicht eingreifen, denn der Kopfball des Pfreimders Michael Prey (Mitte) geht über die Querlatte. Erst nach dem Wechsel glich die SpVgg aus und kam in der Nachspielzeit sogar noch zum 2:1-Siegtreffer. Bild: Eger

Tabellenführer Gebenbach setzt Pfreimd von Anfang an unter Druck und führt schon nach vier Minuten. Aber die Gastgeber fangen sich, haben vor der Pause noch einen Lattentreffer und drehen nach der Pause die Partie.

SpVgg Pfreimd: Bergmann, Prey, Bergler (46. Hösl), Stubenvoll, Brummer, Schmid, Most, Lorenz, Lobinger, Zechmann, Thorin

DJK Gebenbach: Nitzbon, Reindl (70. Kugler), Matthies, Erdal Izmire, Späth, Hammer, Frank, Kohler, Cengiz Izmire, Jurek (86. Szewczyk), Pienz

Tore: 0:1 (4.) Cengiz Izmire, 1:1 (72.) Bastian Lobinger, 2:1 (90.+2) Christian Zechmann - SR: Dieter Dendorfer (TSV Sattelpeilnstein) - Zuschauer: 200 - Rot: (60.) Timo Kohler (Gebenbach) Tätlichkeit

(mbc) Die DJK Gebenbach begann mit sehr hohem Tempo, störte sehr früh und setzte die SpVgg Pfreimd mächtig unter Druck. Bereits mit der zweiten Chance gelang Cengiz Ismire das 1:0 für den Tabellenführer.

Ordnung im Spiel

Pfreimd hingegen brauchte bis zur 15. Minute, um Ordnung in das Spiel zu bringen. Ab diesem Zeitpunkt war es eine Partie mit Torchancen auf beiden Seiten. Pfreimd kam immer besser zurecht und hatte mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich, aber auch Gebenbach blieb stets mit Kontern gefährlich. Kurz vor der Pause wäre dann fast das 1:1 gefallen. Aber der Ball traf bei einem Freistoß nur die Querlatte des Gebenbacher Tors.

In der zweiten Halbzeit ging es hin und herm wobei die SpVgg die besseren Möglichkeiten hatte. In der 72. Minute gelang Bastian Lobinger endlich der verdiente Ausgleich, als er eine schöne Kombination abschloss.

Damit wollten sich die Gäste nicht zufrieden geben und erhöhten den Druck. Allerdings dezimierten sie sich in der 60. Minute selbst, als Timo Kohler nach einer Tätlichkeit die Rote Karte sah. Beide Mannschaften wollten den Sieg und gingen volles Risiko. So wurde es in der Schlussphase ein richtig hochklassiges Spitzenspiel.

Das bessere Ende hatten die Pfreimder, als Christian Zechmann, nach Anspiel von Christian Most, mit einem 20-Meter-Knaller den Ball von rechts in den linken Torwinkel hämmerte. Es war das elfte Saisontor des Pfreimder Trainers.

Der Sieg war zwar etwas glücklich, aber auf Grund des Kampfes der SpVgg Pfreimd nicht unverdient. Pfreimd liegt jetzt mit 31 Punkten vier Punkte hinter Spitzenreiter Gebenbach und machte mit dem Sieg den Kampf um die Meisterschaft wieder spannend.
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