Phänomenale Siegesserie hält

Anna Wutzlhofer (links) und Monja Slama blocken einen Angriffsball: Die Landesliga-Volleyballerinnen der SG Weiden/Vohenstrauß landeten gegen die VG Hof und den TSV Neutraublinge ihre Saisonsiege zehn und elf. Mit 33 Punkten führen sie die Tabelle weiterhin souverän an. Bild: A. Schwarzmeier

Die Volleyballerinnen der SG Weiden/Vohenstrauß sind auf dem Weg zur Landesliga-Meisterschaft nicht zu stoppen. Auch die VG Hof und der TSV Neutraubling konnten den souveränen Spitzenreiter nicht aufhalten.

Vohenstrauß/Weiden. Beim Heimspieltag in Vohenstrauß gewann die Mannschaft von Trainer Alois Breinbauer beide Spiele. Während gegen die VG Hof ein klarer 3:0 (16, 22, 11)-Sieg heraussprang, musste sie gegen den Tabellenzweiten TSV Neutraubling einen Satzverlust hinnehmen. Am Ende gewann die Spielgemeinschaft dennoch ohne größere Probleme mit 3:1 (-6, 14, 13, 11). Damit festigten die Nordoberpfälzerinnen ihren ersten Tabellenplatz. Nach elf Siegen in Folge haben sie mit nun 33 Punkten bereits zwölf Zähler Vorsprung vor Neutraubling.

Die SG-lerinnen gingen hochkonzentriert in das erste Spiel gegen die VG Hof. Die Devise lautete, mit kraftvollen Aufschlägen den Gegner unter Druck zu setzen. Dies setzten sie über weite Strecken sehr gut um. Nach dem mit 25:15 gewonnenen ersten Satz leistete sich der Gastgeber im zweiten Durchgang einen Durchhänger. Aber nach einem 10:17-Rückstand zeigte die Breinbauer-Truppe Kampfgeist und holte sich den Satz noch mit 25:22. Eine klare Sache war der dritte Satz mit 25:11 für die SG Weiden/Vohenstrauß.

Ohne Monia Slama

Gegen Neutraubling musste der Tabellenführer auf Mittelblockerin Monia Slama verzichten, die sich nach Hahnbach aufmachte. Dort spielten die Damen II des TB Weiden, deren Trainerin sie ist. Anna Troglauer ersetzte Slama auf der Mittelblockerposition und Ines Penner rutschte auf die Position vier.

Die Gastgeberinnen bekamen im Auftaktsatz die hart geschlagenen Aufschläge des Gegners nicht unter Kontrolle. Wenn eine gute Annahme gelang, versagten die Nerven im Angriff. Sie verloren den Satz mit 6:25. Breinbauer reagierte und stellte Ines Penner wieder auf ihre gewohnte Diagonalposition zwei, Anna Troglauer und Lena Bauer auf die vier und Anne Wagner auf die Mittelblockerposition.

Die Umstellung tat dem Spiel des Spitzenreiters gut. Die SG-Damen zeigten nun sowohl im Angriff als auch in der Abwehr herausragende Aktionen. Sie überrollten den Gegner, der so gut wie kein Land mehr sah. Mit 25:14, 25:13 und 25:11 sicherten sie sich die nachfolgenden Sätze und damit den Sieg.

Für die SG spielten: Wutzlhofer, Plakhotnik, Troglauer, Bauer, Slama, Pfaffenzeller, Wagner, Diller, Sollfrank, Penner.
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