Phasen der Entwicklung
Hintergrund

Neustadt/WN. (esc) Laut Diplom-Pädagogin Maria van Os unterscheidet sich die kindliche Sexualität grundlegend von der Erwachsener: Sie differenzieren nicht zwischen Zärtlichkeit, Sinnlichkeit und Sexualität. "Kinder sind von Geburt an geschlechtliche Wesen", sagt sie. "Sie erfahren sich und ihren Körper ganzheitlich mit allen Sinnen." Auch sie hätten ein Bedürfnis nach sexuellem Wohlgefühl. Das habe aber noch nicht die Funktion wie bei Erwachsenen. Das sei ein normaler Teil der Sexualität des Menschen.

Im ersten Lebensjahr macht der Säugling wesentliche Erfahrungen über Körperkontakt. Erste Lusterfahrungen erlebt er zum Beispiel durch das Saugen, Lutschen oder beim Baden. Auch Kinder können dabei schon Erregungszustände erleben.

Im Alter von zwei bis drei Jahren wächst das Interesse an den Geschlechtsmerkmalen, die kindliche Selbstbefriedigung nimmt zu. Sie entdecken ihre Geschlechterzugehörigkeit, die Wissbegierde erwacht. Hier geschehe laut van Os die erste Annäherung an die Erwachsenensexualität. Das Alter sei auch der ideale Zeitpunkt, um mit der Aufklärung zu beginnen.

Das Interesse an Doktorspielen, das Erproben der Geschlechterrollen und phasenweise heftige Rollenstereotypen treten im dritten bis sechsten Lebensjahr auf. Dabei wissen die Kinder schon, dass Doktorspiele nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, sie ziehen sich zurück in die Kuschelecke des Kindergartens oder ins eigene Zimmer. "Das hat aber noch nichts mit den sexuellen Begierden der Erwachsenen zu tun."

Im Grundschulalter entwickeln Kinder verstärkt Schamgefühle, Verliebtheit und Schwärmereien nehmen zu.

In der Kita stehen Freundschaften im Vordergrund, Selbstbefriedigung ist für die Bildung der Identität wichtig. Rollen- beziehungsweise Doktorspiele sind ein wichtiges Übungsfeld, die Kinder gehen gemeinsam auf Körperentdeckung und verarbeiten mediale Einflüsse. Sprachliche Ausdrucksformen treten hier auf, oft kennen Kinder deren Bedeutung aber nicht.

Polizeibericht Schwarzfahrt endet im Gefängnis

Waidhaus. Diesmal fuhr er im Reisebus aus Tschechien und wollte ins schweizerische Luzern. Im Oktober 2014 war er mit dem Auto unterwegs - allerdings hatte er damals keinen Führerschein. Deswegen hat ihn das Amtsgericht Vohenstrauß zu 40 Tagen Freiheitsstrafe - oder ersatzweise 870 Euro Geldstrafe - wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt. Beamte der Bundespolizei Waidhaus kontrollierten den 27-jährigen Tschechen auf der A 6. Weil er fällige Strafe nicht bezahlen konnte, brachten ihn die Fahnder in die JVA Weiden.

Kurz notiert Schweige-Exerzitien: Gott ist die Liebe

Johannisthal. Schweige-Exerzitien zum Thema "Gott ist die Liebe - Liebet einander" organisiert das Evangelisationswerk Regensburg von Dienstag, 26. Mai, 18 Uhr, bis Samstag, 30. Mai, 13 Uhr, im Haus Johannisthal. Referent ist Pater Boby Emprayil V. C. Anmeldung unter Telefon 0941/5841785.
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