Philipp Reich
"Jugendarbeit ist nichts für Angsthasen"

vom Grenzüberschreitenden Jugendmedienzentrum Oberpfalz Nord - T 1 stellte ebenfalls das Jahresprogramm vor. Im nächsten Jahr werde vor allem auf Tagesangebote gesetzt, sagte er. Dazu zählen Trickfilm- und Foto-Workshops oder der Kurs "Weihnachtskarten selbst gestalten".

Viel unterwegs sei das T 1 nach Reichs Worten in den Schulen zu den Themen Cybermobbing, Drogenpräventionsprojekte und Smartphone-Nutzung. Über das neueste Medium von T 1 zeigte er nicht nur einen Kurzfilm, er hatte es auch dabei: Reich ließ eine Video-Drohne im Saal aufsteigen. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt.

"Wann ist der Kreisjugendring erfolgreich?" Diese Frage stellte Landrat Wolfgang Lippert in seinem Grußwort - und beantwortete sie auch gleich selbst: "Entscheidend ist, wenn er den Puls der Jugend spürt." Dies fühle man im Landkreis sehr wohl. Allen Ehrenamtlichen des Kreisjugendrings sprach Lippert seinen Dank aus.

"Jugendarbeit ist nichts für Angsthasen." Das stellte Erbendorfs zweiter Bürgermeister Johannes Reger fest. Es müssten Programme entwickelt werden, in der Jugendarbeit Aktive müssten Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen sein. "Der Kreisjugendring findet Anklang", betonte er.

Der Geschäftsführer des KJR Neustadt/WN, Martin Neumann, hob die gute Zusammenarbeit der beiden benachbarten Kreisjugendringe hervor. Er informierte über einen Einschnitt beim Jugendhaus Stützelvilla in Windischeschenbach: "Wir haben das Gebäude für gut eineinviertel Jahre für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt."

Für die Jugend sei dies schlecht, dem Neustädter Kreisjugendring sei aber keine andere Wahl geblieben. "Bis Dezember 2016 fehlen uns die Räume; wir werden aber das Beste draus machen."

Andreas Malzer, stellvertretender Vorsitzender des Kreisjugendrings, stellte das Bundesprojekt "Demokratie leben in der Mitte Europas" vor. Ziel ist nach seinen Worten die Zusammenarbeit bei Aktivitäten gegen Rechtsextremismus, Gewalt und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Das Projekt soll die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens unterstützen und zu einer nachhaltigen Entwicklung lokaler und regionaler Bündnisse in diesen Themenfeldern beitragen. Insgesamt stünden dafür jährlich 20 000 Euro an Zuschüssen zur Verfügung. (njn)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kurzfilm (568)November 2015 (9610)
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