Photovoltaik Thema beim Besuch von Staatssekretär Füracker bei der Firma Barth
Eigenverbrauch rückt in Fokus

Hoher Besuch im Elektrikbetrieb von Hardy Barth: Staatssekretär Albert Füracker aus dem Finanz- und Heimatministerium schaute sich bei einem aufstrebenden Unternehmen der Region um. Es beschäftigt sich mit der Nutzung von Strom und setzt dabei Schwerpunkte in den Bereichen Photovoltaik (PV) und EDV.

Gerade PV-Anlagen seien bisher vor allem als Geldanlage mit einer hohen Förderung gesehen worden. Nachdem der Staat an dieser Stelle den Rotstift angesetzt habe, werde künftig wohl der Eigenverbrauch ein Argument für neue Anlagen sein. Beispiele der Stadt Hirschau oder privater Mehrfamilienhäuser zeigten einen Querschnitt der Nachfrage.

Die Frage des Staatssekretärs, ob sich die früher propagierte und dann verteufelte Heizung mit Strom wieder rentieren könne, gewinne künftig wieder an Bedeutung, glaubte Hardy Barth. Eine positive Entwicklung erwarte er auch auf dem Sektor Elektroautos. Die Anreize zum Kauf könnten durch höhere steuerliche Abschreibungssätze verbessert werden. Davon verspreche er sich mehr als von einem Zuschussprogramm.

Beeindruckt verfolgten Staatssekretär Albert Füracker und Birgland-Bürgermeisterin Brigitte Bachmann die Steuerung der betrieblichen Anlage auf der Schautafel. Sie zeigt jede Veränderung im eigenen Verbrauch, im Zufluss zum Speicher oder in der Einspeisung ins Netz sofort an. Das Kabinettsmitglied fand die neue Richtung für Photovoltaik zum Eigenverbrauch sehr interessant und empfahl, mit den positiven Zahlen verstärkt zu werben.
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