Physik statt Steine

Bevor moderne Technik Einzug hält, besichtigte der Werkausschuss des Wasserzweckverbandes Oberes Fichtelnaabtal um Vorsitzenden Peter König (vorne) noch einmal das Maschinenhaus in Mehlmeisel. Bild: gis

Der Werkausschuss des Wasserzweckverbandes Oberes Fichtelnaabtal schaute sich im Wasserwerk in Mehlmeisel genauer um. Für den Ortstermin hatte Verbandsvorsitzender Bürgermeister Peter König (Neusorg) zwei Gründe.

Zum einem sollten die Verbandsräte über die Arbeitsweise im Maschinenhaus als Herzkammer der Wasserversorgung im oberen Fichtelnaabtal Bescheid wissen. Mit der Trinkwasseraufbereitungsanlage, dem Saugbehälter und den Fördereinrichtungen in die verschiedenen Versorgungszonen sind dort die wesentlichen Bestandteile einer gesicherten Wasserversorgung installiert. Zum anderen wird in den nächsten Monaten die Aufbereitungstechnik auf einen modernen Standard umgestellt.

Mobiler Zugriff

Die mit Steinmaterial aus den Dolomiten bestückten Filterkessel werden entfernt und durch eine physikalische Entsäuerungsanlage ersetzt. Laut König soll so die Wasserversorgung der kommenden Jahrzehnte sichergestellt werden. Parallel dazu wird die Fernwirkeinrichtung modernisiert. Bei Störungen kann dann über Mobilgeräte auf die Anlagenteile zugegriffen werden. Die Ausschussmitglieder zeigten sich vom gepflegten Zustand des Maschinenhauses beeindruckt. Ihr Dank galt Wassermeister Gerhard Daubner und seinen Kollegen für die verantwortungsbewusste Arbeit und Helmut Graf mit seinen Kolleginnen für die vorausschauende Geschäftsführung.
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