Pilotprojekt an der Berufsschule
Im Blickpunkt

Schwandorf. An vier bayerischen Berufsschulen startet in diesem Schuljahr das Modellprojekt "Berufliches Übergangsjahr" für jugendliche Flüchtlinge, das vom Bayerischen Bildungsministerium gemeinsam mit der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit entwickelt wurde. Darunter ist auch die Berufsschule in Schwandorf. Wie das Kultusministerium am Freitag mitteilte, sollen mit diesem Projekt neue Ansätze erprobt werden, um jungen Menschen mit Fluchthintergrund den Übergang von der Berufsschule in eine betriebliche Ausbildung zu erleichtern.

"Die jungen Flüchtlinge und Asylbewerber, die in den Freistaat kommen, wollen wir an unseren bayerischen Berufsschulen bestmöglich unterstützen. Dafür steht unser bundesweit beachtetes Modell zur Berufsvorbereitung dieser jungen Menschen: In speziellen Klassen erlernen sie über zwei Jahre hinweg die deutsche Sprache und erfahren Berufsorientierung", sagte Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle laut einer Pressemitteilung. Durch die Erkenntnisse aus dem Modellprojekt würden neue Lösungsansätze zur Verfügung stehen, wie Schulbehörden und Arbeitsverwaltung in Bayern Hand in Hand den Übergang von der Berufsschule in die duale Ausbildung weiter optimieren könnten, erläuterte Dr. Markus Schmitz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern.

Wichtige Elemente des Modellprojekts an den Berufsschulen sind Konzepte rund um den Spracherwerb und berufspraktische Erfahrungen, aber auch sozialpädagogische Betreuung. Das "Berufliche Übergangsjahr" wird von der Stiftung Bildungspakt Bayern im Zuge des Modellprojekts "Perspektive Beruf für Asylbewerber und Flüchtlinge" wissenschaftlich begleitet. Ziel des Modellprojekts insgesamt ist es, besonders wirksame Instrumente und Konzepte für Unterricht und Förderung junger Asylbewerber und Flüchtlinge an den Berufsschulen auszumachen und weiterzuentwickeln.

Heute extra Westernreiten und Dialekt

Andreas Pfaffl liebt das Westernreiten. Für die Königsdisziplin des "Cutting" bietet er Kurse an. Mit einer Reportage auf seiner Ranch in Gaisthal setzen wir die Serie "Hier bin ich zu Hause" fort. Ein weiterer Beitrag unserer Dialektserie befasst sich mit Ortsneckereien. (Seite 41)
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