Pinzigbergkirche ist Richard Lehner eine Herzenssache
Einer vom harten Kern

Richard Lehner an seinem 80. Geburtstag mit Ehefrau Anneliese und einigen der vielen Gratulanten. Bild: cs
"Wer rastet, der rostet": Dieses Sprichwort beherzigt Richard Lehner. Dieser Tage feierte der fitte Senior im Kreis seiner Familie den 80. Geburtstag.

Seine Wiege stand in Zogenreuth. Nach der Lehre als Zimmermann in der Firma Schwemmer ("man war damals dankbar für jede Lehrstelle") stand er ohne Arbeit da, bis er im Stofflager der Bulag unterkam. Der Textilbetrieb war in Auerbach der größte Brötchengeber neben der Maxhütte. Bei ihr war er später in der Grube Maffei unter Tage beschäftigt.

Aus gesundheitlichen Gründen wechselte er zu Grundig in Nürnberg. Als sich die Erlanger Firma Weigand Messtechnik GmbH in Auerbach niederließ, fand Richard Lehner endlich einen sicheren Hafen für die restlichen 35 Jahre seines Berufslebens. Privat ankert er bei Gattin Anneliese, mit der er sich 1956 das Jawort gab. Drei Söhne kamen zur Welt und sorgten bis dato für vier Enkel.

Seit 33 Jahren engagiert sich der Jubilar für die Pinzigbergkirche. Er half mit, sie von Grund auf bis zum Dachstuhl zu sanieren, eine Stromleitung zu legen und eine Zufahrt zu bauen. Viele Freunde des sakralen Kleinods sind inzwischen verstorben. Dem verbliebenen harten Kern von fünf Männern um Richard Lehner ist es weiter Herzensangelegenheit, das Kirchlein samt Umfeld zu pflegen.

Vor kurzem erst verabschiedete die Marianische Männerkongregation Richard Lehner nach 35 Jahren als Obmann. Sein Nachfolger Wolfgang Ziebell überbrachte die besten Wünsche. Agathe Schriml als Leiterin des katholischen Kirchenchors sowie der Vorsitzende des Männergesangvereins 1884, Hans Steger, gratulierten ihrem Sänger. Der Bergknappenverein entsandte den stellvertretenden Vorsitzenden Peter Schreg. Die Stadt Auerbach vertrat 2. Bürgermeister Herbert Lehner.
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