Platzangebot für neue Betriebe

Gleich im Anschluss an das Gewerbegebiet an der Wernberger Straße wird eine neue Fläche für Betriebsansiedlungen ausgewiesen. Bild: Völkl

Zuwachs im Gewerbegebiet an der Wernberger Straße: Der Stadt ist es gelungen, ein Grundstück zu erwerben. Der Zuschnitt bietet sich für drei Betriebsansiedlungen an.

Pfreimd. (cv) Bürgermeister Richard Tischler und Verwaltungsleiter Bernhard Baumer präsentierten dem Stadtrat die erste Planung: Das Grundstück ist 11 000 Quadratmeter groß, schließt sich im Gewerbegebiet an der Wernberger Straße auf der Naab-Seite direkt an den letzten Gebäudekomplex an, erstreckt sich nach Norden und endet etwa auf Höhe der Straßenabzweigung nach Weihern.

Die Planung sieht drei jeweils 3500 bis 4000 Quadratmeter große Parzellen vor, auf welchen die Gebäudeanordnung relativ frei ist. Ein Investor zeigte bereits Interesse. In der Parzellierung ist die Stadt noch flexibel.

Bernhard Baumer hat jedoch beim Gewerbegebiet "am Kalvarienberg" die Erfahrung gemacht, dass 3500 bis 4000 Quadratmeter eine gängige Größe sei. Im Bereich an der Wernberger Straße würde ein Grünbereich bleiben und gleich die vorgeschriebene Ausgleichsfläche zur Kompensation der neuen Bebauung bilden. Die Zufahrt wird von der Staatsstraße abzweigend an der neuen Gewerbefläche entlang geführt und schwenkt dann am unteren Ende in die Parzellen. Für Stadtrat Thomas Armer durch den "Knick" keine ideale Zufahrtsmöglichkeit. Zudem müsse in den Grundstücken rangiert werden. Laut Bernhard Baumer ist eine Schleppkurve vorgesehen, damit Lastwagen keine Probleme haben. Georg Hösl fragte sich, warum man die Zufahrt nicht parallel an der Staatsstraße plane, um am einem Ende ein- und am anderen auszufahren. Bürgermeister Tischler machte auf die gegenüber liegende Straßeneinmündung nach Weihern aufmerksam. Da werde es wohl kaum eine Genehmigung geben.

Klaus Summer erkundigte sich, ob in dem Areal die Ansiedlung eines Drogeriemarktes möglich wäre. Tischlers Antwort war ernüchternd: Er habe mit zwei Drogeriemarktketten Kontakt aufgenommen und zwei Mal die gleiche Antwort erhalten. Unter einem Einzugsgebiet von 20 000 Einwohnern bestehe kein Interesse.

Der Stadtrat beschloss, die frühzeitige Behörden- und Bürgerbeteiligung für den neuen Bauabschnitt in die Wege zu leiten.
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