Plößberg darf weiter hoffen

Der SV Plößberg feierte am Sonntag einen wichtigen 2:0-Erfolg beim ATSV Pirkensee-Ponholz. Torjäger Matthias Freundl erzielte in der Nachspielzeit den zweiten Treffer. Bild: Gebert

Durch zwei späte Tore nutzte der SV Plößberg am Sonntag eine seiner letzten Chancen, den drohenden Abstieg aus der Bezirksliga Oberpfalz Nord noch zu verhindern.

ATSV Pirkensee-Ponholz: Rachner, Kropf, Gaab, Dechant, Führer, Plank, Stegerer (46. Hedider), Assmann, Vlad, Schuderer, Strebl (46. Can)

SV Plößberg: Zeus, Lalenko (45. M. Weniger), Löw, Peter, Köllner, Mois (11. T. Walter), Schiener, T. Weniger, Sonnberger (77. Blay), Freundl, Reil

Tore: 0:1 (89./Eigentor) Xaver Plank, 0:2 (90.+2) Matthias Freundl - SR: Benjamin Mignon (SV Loderhof) - Zuschauer: 150 - Rot: (44.) Philipp Gaab (ATSV) grobes Foulspiel

(aho) In einer kampfbetonten und hektischen Partie setzte sich der bisherige Tabellenletzte SV Plößberg beim ATSV Pirkensee-Ponholz mit 2:0 durch. Die Tore fielen erst kurz vor dem Ende, als beide Seiten schon mit einem torlosen Remis gerechnet hatten. Aus der Sicht der Gastgeber, die kurz vor der Halbzeit einen Platzverweis für Philipp Gaab wegen eines Foulspiels hinnehmen mussten, kam die Niederlage unglücklich zustande. Erst unterlief Xaver Plank in der 89. Minute ein Eigentor, dann schloss Matthias Freundl in der Nachspielzeit einen Konter zum 2:0 ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Heimelf ihre Abwehr völlig entblößt.

Der SV Plößberg wusste um die Wichtigkeit dieser Aufgabe. Er trat sehr konzentriert auf, vertraute zunächst auf seine sichere Abwehr und setzte immer wieder gefährliche Konter an. Bei den Gastgebern war eine gewisse Verunsicherung angesichts der Tabellensituation zu erkennen. Es entwickelte sich eine zerfahrene Begegnung mit einigen Chancen. Die besseren hatte der Gast, der immer wieder an Torwart Rachner scheiterte. Trotz Unterzahl konnte der ATSV das Spiel nach der Pause zunächst ausgeglichen gestalten. Mit zunehmender Spieldauer wurden aber die Aktionen des SV Plößberg, der unbedingt gewinnen musste, zwingender. Dem Eigentor von Plank folgte in der Nachspielzeit noch das 2:0 durch Freundl.
Weitere Beiträge zu den Themen: April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.