"Plötzlich sind Parkplätze frei"

Die Stadträte hatten einiges auf dem Herzen: Nicht nur mit frommen Wünschen wandten sie sich in ihrer Sitzung an Bürgermeister Peter Lehr. Es ging unter anderem um Straßenschäden, Parksünder, Gewerbeflächen und Straßenbeleuchtung.

Marcus Gradl waren nach Ende der Winterzeit Schäden und Schlaglöcher im Verkehrsnetz aufgefallen. Er erinnerte an die kommunale Verkehrssicherungspflicht und fragte nach Abhilfemaßnahmen. Bürgermeister Peter Lehr sicherte Reparaturen zu - "wie jedes Jahr". Die ersten Asphaltierungsaktionen könnten jedoch erst beginnen, wenn die Mischanlagen witterungsbedingt ausliefern können.

Als Mitinitiator des Osterferienprogrammes dankte Gradl allen Helfern. Und als Mitglied des Kulturausschusses der Stadt lud er für Freitag, 17. April, zur ersten Eschenbacher Ü 30-Party ins Malzhaus ein.

Kontrollen zeigen Erfolg

In den ersten Sitzungen des Stadtrats im Jahr 2015 war wiederholt Kritik am Parkverhalten auf dem Karls- und dem Marienplatz geübt worden. Als Angehöriger der Polizeiinspektion fragte Gradl: "Muss es erst sein, dass Falschparker zahlen müssen, um zur Vernunft gebracht zu werden?" Das Ergebnis polizeilicher Kontrollen kommentierte er knapp: "Plötzlich sind Parkplätze frei." Nicht wenigen Dauerparkern sei ihr Fehlverhalten teuer zu stehen gekommen.

Hans Bscherer interessierte die Erweiterung des Gewerbegebiets am Stadtwald. Gewerbeflächen seien Voraussetzung für die Ansiedlung neuer Betriebe, erklärte er und rief dazu auf, "dran zu bleiben". Bürgermeister Peter Lehr wies darauf hin, dass ein solches Vorhaben auch eine "finanzielle Frage" sei.

Fünf neue Straßenlampen

Matthias Haberberger wollte wissen, was an Dokumenten und Akten noch im Rathaus liegt und was davon bereits archivfähig ist. Reinhard Sperber, der Geschäftsführer der Verwaltungsgemeinschaft, sprach von Aufbewahrfristen von 10 bis 20 Jahren. Er sagte zu, mit Archivleiter Bruno Uhl wegen einer Überprüfung und eventuellen Umlagerung zu reden.

Für deutlich verbesserungswürdig hielt Haberberger die Straßenbeleuchtung entlang des Sommerleitenwegs zwischen dem neuen Rußweiher-Parkplatz und der Abzweigung Fischerberg. Eine Verbesserung sei in Vorbereitung, sagte der Bürgermeister und verwies auf ein Angebot des Bayernwerks für fünf Leuchten.

Im nichtöffentlichen Teil der Februar-Sitzung hat der Stadtrat den Kiosk im Freibad am Rußweiher zum 1. April neu vergeben. Lehr gab nun bekannt, dass Bela Aranyosi, der Betreiber der Sportheimgaststätte, den Zuschlag bekommen habe. Den Auftrag für das Gutachten für den angestrebten Lärmschutz an der B 470 - Wunsch einer Arbeitsgruppe für das Stadtentwicklungskonzept - erhielt die Firma IBAS aus Bayreuth.
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