Polizei: Kein Drogenhandel im Stadtpark
Feste fast nur durch einige Diebe getrübt

Den Ablauf der großen Feste in der Stadt beurteilte Hauptkommissar Michael Kernebeck in der Bilanz für 2014 insgesamt positiv.

Diebe griffen sich beim Frühlings-, Altstadt- und Annabergfest einige Geldbörsen und Handys. Eine Stadtfahne, die vom Sparkassenplatz verschwand, holte die Polizei innerhalb kurzer Zeit zurück. Auch zwei Zunftzeichen, die Unbekannte vom Rosenberger Kirwabaum gepflückt hatten, tauchten wieder auf. Einen ernsteren Zwischenfall stellte da schon die Alkoholvergiftung eines 42-jährigen Altstadtfestbesuchers dar.

Normalisiert habe sich die Sicherheitslage in und um eine Diskothek am Stadtrand. Nach früheren Jahren, in denen die Polizei mehr als 100 Mal dorthin ausrückte, seien es 2014 noch zwölf Einsätze gewesen. Es ging dabei um Körperverletzungen, Beleidigungen und einen Raub.

Die Verkürzung der Sperrzeit in den Gaststätten der Innenstadt auf die Putzstunde von 5 bis 6 Uhr habe die Polizei mit einigen Sorgen betrachtet. Seit der Entscheidung des Stadtrats Ende Juni seien allerdings keine Probleme aufgetreten.

Hinweise, wonach im Stadtpark zu bestimmten Zeiten mit Drogen gehandelt werde, habe die Polizei überprüft. "Sie haben sich nicht erhärtet", sagte Kernebeck. Auf den Spielplatz dort hätten die Ordnungshüter ein Auge gehabt, nachdem an einem Klettergerüst Messingnägel gefunden worden waren. Es sei aber bei diesem einen Zwischenfall geblieben.

Geklärt scheine die Serie der Fehlalarme in der Tiefgarage des Lilien-Centers zu sein. Die Polizei werde nach dem Ende ihrer Ermittlungen gegebenenfalls die Stadt informieren, die dann Rechnungen für die vergeblichen Feuerwehreinsätze schicken könne. (gw)
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