Polizei wirbt für Licht-Test und stellt Unfallzahlen vor
Sehen und gesehen werden

Polizeihauptkommissar Dieter Striegl (rechts) referierte über die Beleuchtungsaktion "Licht-Test", Polizeihauptmeister Carsten Landgraf (links) berichtete über die Verkehrsunfälle im Bereich der Kemnather Inspektion. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) Bei allen Autofahrern soll ein Licht aufgehen. Daher bieten das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe und die Deutsche Verkehrswacht zum 59. Mal einen Licht-Test an. "Gerade in der Herbstzeit ist diese Beleuchtungsaktion besonders wichtig", erklärte Polizeihauptkommissar Dieter Striegl in der Jahreshauptversammlung der Gebietsverkehrswacht. Unter dem Motto "Licht schafft Sicht" können Autofahrer im Oktober die Beleuchtungsanlage ihres Fahrzeuges in 38 500 Meisterbetrieben der Kfz-Innungen oder bei den Prüfstellen der Automobilclubs und Überwachungsorganisationen kostenlos überprüfen lassen.

Die Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr gehe alle Verkehrsteilnehmer an, betonte Striegl. Ganz im Sinne des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms "Bayern mobil - Sicher ans Ziel" solle mit dem Schwerpunkt "Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit" ein Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet werden.

Polizeihauptmeister Carsten Landgraf ging auf das Unfallgeschehen im Bereich der Polizeiinspektion Kemnath ein. So sei es im Jahr 2014 zu 628 Unfällen gekommen, "dabei starben vier Personen". Der Beamte berichtete von zwölf Alkohol-, 263 Wild- und einen Schulwegunfall. 82 Fahrer begingen Unfallflucht. Die Senioren verursachten 49 Unfälle, bei 37 waren sie die Verursacher. "In diesem Jahr werden die Unfallzahlen im Wesentlichen gleich bleiben", vermutete Landgraf.
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