Polizisten mit schnellen Beinen

Rudolf Schenk (Waidhaus), Andreas Hecht (Weiden), Manfred Kleber (Kemnath), Uwe Schmidt (Weiden) und Andreas Reiter (Eschenbach, von links) gingen für Dienststellen in der Region an den Start. Bilder: idu (3)

Eschenbach war am Samstag der sicherste Ort in der Region. Ein Großaufgebot bayerischer Polizisten hatte sich vor der Mehrzweckhalle bei der Wirtschaftsschule eingefunden. Der Auftrag: Laufen, und zwar so schnell wie möglich.

Das Bayerische Polizeisportkuratorium hatte zu den 13. Polizeimeisterschaften im Crosslauf eingeladen. Der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Eschenbach, Werner Stopfer, Bürgermeister Peter Lehr, und stellvertretender Landrat Albert Nickl hießen 117 Teilnehmer willkommen. 140 hatten sich angemeldet.

Stopfer freute sich dennoch, dass so viele Männer und Frauen angetreten waren. Durch die viele Arbeit im Süden Bayerns aufgrund des Flüchtlingsandrangs sei dies nicht zu erwarten gewesen. Auch der Geschäftsführer des Polizeisportkuratoriums, Erster Polizeihauptkommissar Peter Wiesent, betonte, dass es aufgrund der dienstlichen Belastung schwierig sei, Kollegen zu solchen Meisterschaften zu entsenden.

Drei Distanzen

Die Strecken waren 2400, 6000 und 9600 Meter lang. Sie führten über den "Hotzerberg" Richtung Metzenhof. Vor dem Sinterweiher ging es über den steilen Berg Richtung Pumphaus. Viele Besucher, darunter Polizeidirektor Robert Fuchs vom Präsidium Oberpfalz, säumten die Wald- und Wiesenwege und feuerten die Läufer an. "Mir gefiel, dass wir nicht nur im Kreis um einen Acker gelaufen sind", berichtete Manfred Kleber von der Kemnather Inspektion. Für die Dienststellen der nördlichen Oberpfalz waren neben ihm Andreas Reiter für Eschenbach, Rudolf Schenk für Waidhaus sowie Uwe Schmidt und Andreas Hecht für Weiden unterwegs.

Im 6000-Meter-Lauf kam Schenk mit 25:26 Minuten auf Platz vier. Sieger Thomas Langer (Senioren M 45, Memmingen) benötigte 23:34 Minuten. Bei Kleber zeigte die Stoppuhr exakt 28 Minuten an. Das bedeutete für ihn Rang zwölf. In seiner Altersklasse (M 55) lag Schenk an Ende ganz vorne, Kleber (M 50) erreichte Platz drei. Die Mittelstrecke über 2400 Meter schaffte Andreas Reiter als Vierter in 8:11 Minuten, 45 Sekunden hinter dem Sieger Patrick Karl (Bereitschaftspolizei Präsidium, Ainring).

Ebenfalls Rang drei nahm Andreas Hecht (M 35) auf der 9600-Meter-Strecke in der Gesamtwertung ein und siegte dadurch in seiner Altersgruppe. Uwe Schmidt (45:53 Minuten) erreichte in seiner Altersklasse (M 40) Rang fünf, im Endklassement stand er mit seiner Zeit auf Position 33. Der Erstplatzierte, Patrick Karl, hatte nach 35:56 Minuten das Ziel erreicht.

Bei den Damen war Domenika Mayer für die Bereitschaftspolizei (VII. Abteilung Sulzbach-Rosenberg) am schnellsten unterwegs. Die 6000-Meter-Distanz lief sie in 24:34 Minuten, für 2400 Meter benötigte sie 8:59 Minuten.

Keine Ausfälle

Die Sanitäter der Polizei hatten nicht viel zu tun, die Läufer waren gut vorbereitet und es gab keine Ausfälle. Lob gab es am Ende von allen Teilnehmern für die anspruchsvollen Strecken. Der Dank galt hier auch dem Sportclub Eschenbach mit Hannelore Ott (Abteilungsleiterin Leichtathletik) und Karl Lorenz (Breitensport) für die logistische Unterstützung.

Die Siegerehrung im Sportheim, bei der es unter anderem für die jeweils drei Erstplatzierten Medaillen gab, nahmen Bürgermeister Peter Lehr, dessen Stellvertreter und Mitorganisator Karl Lorenz sowie Peter Wiesent vor. In der Sporthalle des SCE erwartete die Sportler eine Brotzeit.
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