Poller, Pfützen und Parkplätze

Offenbar hatten die Oberwildenauer Nachholbedarf in Sachen Bürgerversammlung. Da sie 2014 ausgefallen war, kamen die Gäste heuer um so zahlreicher. Auch in Neudorf war der Besuch gut.

Hauptthemen waren die Etzenrichter Straße, das Feuerwehrhaus, der Umbau im Naabtalhaus und die Parkplatzsituation am SC-Gelände.

Siegfried Goschler forderte den Ausbau der Etzenrichter Straße. "Bei Regen entstehen entlang der Straße große Wasserpfützen, was vor allem Fußgänger ärgert." Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Preißer hält den Ausbau erst für möglich, wenn es Fördergelder gibt. Durch die einseitige Bebauung würde es für Anlieger sonst teuer werden.

Goschler fragte zudem nach Lärmschutz bei der geplanten Elektrifizierung der Bahnlinie. Laut Preißer habe die Gemeinde alle Möglichkeiten zum Einspruch ausgeschöpft. Mehr Einfluss habe sie erst wieder beim Raumordnungsverfahren. Goschler bat ferner um eine bessere Parkplatzsituation beim SC-Gelände.

Herbert Pschierer wollte wissen, wann der Anbau an das Feuerwehrhaus komme. Es herrsche Platznot. Die weitere Vorgehensweise wird nach Aussage Preißers erst 2016 besprochen. Herbert Argauer, einer der Bauwerber am "Eschlingweiher III, wünschte sich, dass er und weitere Bauwillige baldmöglichst anfangen können. Argauer hofft, dass das Planungsbüro den geänderten Plan bald fertig hat und dieser in der Dezembersitzung noch behandelt wird.

Laut Preißer wird es nicht der Regelfall, dass die Christbäume, die die Gemeinde aufstellt, nach wenigen Tagen wieder abgebaut werden und durch neue ersetzt werden. Die gespendeten Bäume vor der Kirche in Oberwildenau und auf dem Marktplatz in Luhe fanden aber nicht den Anklang in der Bevölkerung, Originalton "greislich".

Michael Leonhardt wollte wissen wie es konkret mit dem Naabtalhaus weitergeht. Marktgemeinde, Pächter, Vereinskartell und die Architekten werden eine Lösung suchen, sicherte Preißer zu.

Ratten in Neudorf

Bei der Versammlung im Gasthaus Schärtl in Neudorf klagte Hubert Krone über Ratten im Kanal. Die Marktgemeinde will ihm bei der Bekämpfung unter die Arme greifen.

Willi Lederer teilte mit, dass er die Reste des Johannisfeuers zusammengeschoben habe. "Die Entsorgung ist noch offen." Hierzu äußerte sich postwendend KLJB-Chef Wolfgang Argauer. Er fragte nach, wo er diesen Abfall entsorgen könne. Preißer versprach Abhilfe. Ein weiteres Problem seien aber Fehlablagerungen wie etwa beschichtetes Holz. Der KLJB geht es nicht um die Entsorgung, sondern um die Bezahlung. "Wir zahlen mehr, als wir durch die Feier einnehmen. Das kann nicht sein." Zum wiederholten Male sprach Bernhard Vogl die Poller am Dorfplatz an. Die derzeitigen Straßenbegrenzungspfähle sähen hässlich aus und seien trotz Ankündigung nicht ausgetauscht worden. Die neuen Poller aus Metall, die man auch entfernen könne, etwa für die Dorfweihnacht, seien bestellt, aber noch nicht geliefert.

Hierzu meldete sich der Inhaber der Firma Thoma aus Oberwildenau. Wegen Krankheit sei er bisher noch nicht dazugekommen die Poller anzufertigen. Bald soll es aber so weit sein. Vogl machte auch darauf aufmerksam, dass seit Monaten kein Wasser aus dem Dorfbrunnen fließe. Der Bürgermeister machte den trockenen Sommer dafür verantwortlich. Helmut Sehr vom TSV berichte aber, dass aus derselben Leitung Wasser am Sportgelände ankommt. Es müsse sich also nur um ein Schaltungsproblem handeln.

Richtig anfahren

Für Klaus Götz sind die Rundungen an der Buswendefläche am Dorfplatz zu eng. Er schlug vor, die Innenfläche etwas zurückzubauen, damit der Bus besser rangieren kann. Wenn er richtig anfahre, dürfe es keine Probleme geben, erklärte Preißer.
Weitere Beiträge zu den Themen: Dezember 2015 (2649)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.