Polnische Theologiestudenten Jakub Dezkowicz und Hubert Cop zu Gast in Pfarrei
Kemnath bisher nur "gehört"

Die polnischen Theologiestudenten Hubert Cop (Dritter von links) und Jakub Dezkowicz (Fünfter von links) werden bei ihrem Aufenthalt in Kemnath von Heinz und Angela Sonnek, Marga Daubenmerkl, Pfarrer Konrad Amschl sowie Werner Klante (von links) betreut. Bild: jzk
Kemnath. (jzk) Zwei polnische Theologiestudenten sind derzeit zu Besuch in der Pfarrei Kemnath. Werner Klante hat Jakub Dezkowicz aus Gorlice und Hubert Cop aus Rzeszow in die Oberpfalz eingeladen.

Beide besuchen das Priesterseminar in Rzeszow in Südpolen. Der dortige Direktor des theologischen und pastoralen Instituts, Dr. Andreas Cypris, ist ein guter Bekannter der Familie Klante.

Wie Cop ist auch Dezkowicz Organist. In der Kirche in Gorlice spielt er manchmal auf der alten Weise-Orgel, die bis 1998 auf der Empore der Kemnather Kirche stand. Der damalige Stadtpfarrer Heribert Krichenbauer hatte sie nach dem Einbau der neuen Sandtner-Orgel der polnischen Pfarrei unentgeltlich überlassen.

Bis 23. Juli bleiben die Studenten, die recht gut Deutsch sprechen, in Kemnath. Untergebracht sind sie bei Heinz und Angela Sonnek sowie bei Gerhard und Marga Daubenmerkl. Während ihres Aufenthalts werden sie in der Grundschule Kulmain bei einer Religionsstunde hospitieren. Ebenso besuchen sie den Waldkindergarten sowie Kolping-Sport und Kolping-Stammtisch mit Alfred Kick. Zudem feiern die Polen das Wallfahreramt in Marienweiher mit. Ausflüge führen sie nach Bayreuth, Waldsassen, Konnersreuth, Weiden und zur Kappl. Natürlich werden sie bei den Gottesdiensten am Dienstag, Donnerstag und Freitag mitbeten und -singen.
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