Pontifikalgottesdienst mit Weihbischof Reinhard Pappenberger und Neuhauser Kirchenchor im Haus ...
Gottesmutter steht zur Seite

Ruhestandspfarrer Franz Reich, Direktor Manfred Strigl und Weihbischof Reinhard Pappenberger (vorne, von links) zelebrierten den Kirchweihgottesdienst in der Kapelle. Bild: wrt
(wrt) Höhepunkt des ersten Kirchweihfestes im Haus Johannisthal war am Sonntag der Festgottesdienst mit Weihbischof Reinhard Pappenberger. Im ersten Jahr hätten viele Besucher die Hauskapelle aufgesucht, erinnerte Direktor Manfred Strigl. Sie hätten gespürt: "Hier ist Gott".

Für Weihbischof Pappenberger ist Johannisthal ein Ort, zu dem seit drei Generationen Menschen kommen. Hier müsse man kein Profi sein oder irgendwelche Leistungen vorweisen, sondern man müsse nur herkommen und sich einlassen. Er führte in der Predigt aus, dass Gottes Sohn gekommen sei, um unten und oben, Himmel und Erde zu verbinden. Der Mensch dürfe Kraft, Licht und Leben von oben empfangen.

Gleichzeitig mit der ersten Kirchweih feiert man das 60-jährige Bestehen der Marienkapelle am Waldrand, erinnerte der Weihbischof. Die Gottesmutter sei den Menschen an die Seite gestellt. Sie zeige beispielhaft, wie man hörend und aufmerksam sein könne. Ob beim Besuch von Elisabeth, der sie helfend zur Seite stand, oder bei der Hochzeit zu Kanaan, als der Wein zu Ende ging: Maria habe stets mit offenen Augen und offenem Herzen reagiert. "Beten und etwas tun" sei der richtige Weg. Pappenberger appellierte an die Gottesdienstbesucher, wenn jemand Hilfe brauche, diese umgehend zu leisten. Er fasste zusammen, wie man sich im täglichen Leben verhalten solle und Segen bringen könne: Aufmerksamkeit, Vertrauen in die Gegenwart Gottes und das aktive Tun seien gleichermaßen notwendig. An der Seite Pappenbergers zelebrierten Direktor Strigl und Ruhestandsgeistlicher Franz Reich. Die Fürbitten trugen Mitarbeiter und Hausgäste vor, die Wandersymbole an den Altar legten. Musikalisch gestaltet wurde die Eucharistie vom Kirchenchor Neuhaus unter der Leitung von Siegfried Wilhelm, begleitet von Adolf Giehl am Keyboard. "Hallelujah, der Herr ist Groß" und "In Gottes Hand leg' ich mein Leben" oder "Wer glaubt ist nie allein" sang der Chor. An der Orgel spielte Petra Knodt.
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